Klaus Florian Vogt

Klaus Florian Vogt

Gerade noch kämpfen die Künstler auf dem Grünen Hügel mit dem neuen Wachpersonal - da tritt im Endspurt auf die Premiere auch noch der «Parsifal»-Dirigent zurück. Der ganz normale Festspiele-Wahnsinn

"Es geht um Wagner", hat Barrie Kosky in den vergangenen Tagen stets geantwortet, wenn er gefragt wurde, warum ein Regisseur mit jüdischen Wurzeln Wagners deutsche Nationaloper "Die Meistersinger von Von Julia Gaß

Zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele gab es Wagners wohl politischste Oper, die "Meistersinger von Nürnberg". Regisseur Barrie Kosky kratzte wieder mal am Mythos des Meisters.

Barrie Kosky hat lange überlegt, ehe er sich entschloss, die "Meistersinger von Nürnberg" bei den Bayreuther Wagner-Festspielen zu inszenieren. Vor dem ersten Probentag war ihm mulmig zu Mute. Und jetzt?

Das Bühnenbild ist schlicht, mit viel Weiß und Schwarz. Gefühle finden in der neuen "Tannhäuser"-Inszenierung nur schwer ihren Platz, auch wenn die Sänger Großartiges leisten. Und dann sind da noch diese

Für das Wagner-Jahr 2013 an der Oper Köln hatte Uwe Eric Laufenberg, damals noch Intendant der Oper Köln, seine Inszenierung von Wagners "Parsifal" konzipiert. Der Abend kam in Köln nicht zustande, weil Von Julia Gaß

Georg Zeppenfeld ist die große Entdeckung der diesjährigen Bayreuther Festspiele. In gleich drei Rollen ist er zu sehen; von seinem Gurnemanz im «Parsifal» ist die Fachwelt begeistert. Im Interview erzählt

Vor den Toren des Bayreuther Festspielhauses geht es am Tag nach dem ersten islamistischen Selbstmordanschlag in Deutschland um die Sicherheit. Und auf der Bühne gibt es bei der Eröffnung der Wagner-Festspiele

Der Promi-Auflauf fällt aus, die Flaggen tragen Trauerschleifen: Nichts ist wie immer bei den Bayreuther Festspielen

Mehr Deutschland war zur Einheitsfeier wohl nicht drin - jedenfalls nicht auf der Opernbühne. Berlins Staatsoper zelebriert Wagners «Meistersinger» wie ein bundesdeutsches Nationalepos.

Offenbach, Wagner, Meyerbeer: Alle drei Berliner Opernhäuser trumpfen an diesem Wochenende mit Premieren auf - ein Haus gleich doppelt.

Nach dem Ende dieser Festspielzeit ist Katharina Wagner alleinige Chefin am Grünen Hügel von Bayreuth. Doch zu sehen und zu hören ist kaum etwas von ihr.

Petrenko triumphiert, Castorf provoziert - und Katharina Wagner glückt «Tristan und Isolde»: Die Bayreuther Premierenwoche, die mit einem kaputten Kanzlerinnen-Stuhl begann, ist nun zu Ende.

Diese Premiere ist gelungen: Katharina Wagners Neuinszenierung der Oper «Tristan und Isolde» ist zum Auftakt der Bayreuther Festspiele gefeiert worden.

Von Flensburg bis Salzburg

Der Festspiel-Sommer hat begonnen

Wenn die Theater und Konzerthäuser Sommerferien machen, sind die großen Sommer-Festspiele die Publikumsmagente. Von Flensburg bis zum Bodensee, in Salzburg und in Verona, bieten sie ein großes Programm Von Julia Gaß

Im Mai läuft die Kultur traditionell zur Hochform auf. Das Klavier-Festival und die Konzerthäuser im Saisonendspurt locken die Klassikfreunde, die Ruhrfestspiele Recklinghausen und der Dramatikerwettbewerb Von Julia Gaß, Bettina Jäger

Ob am Dirigierpult oder am Klavier - Daniel Barenboim erhöht die Schlagzahl an der Berliner Staatsoper. Chef der Berliner Philharmoniker will er nicht werden.

Korngolds Meisterwerk «Die tote Stadt» ist ein verführerisch gleißender Mix aus schäumenden Melodien und bizarren Gewissensqualen. Die Höllenfahrt eines Mannes (Paul), der eine Frau (Marietta) trifft,

Wagner kann schwere Kost sein, muss aber nicht. Da kommt es nicht zuletzt auf die "Zubereitung" an. Und die machte beim Arienabend von Klaus Florian Vogt am Mittwoch (22. Oktober) in der Philharmonie Von Klaus Stübler

Vogt im Konzerthaus Dortmund

Heldentenor sang Schuberts Wanderer

Als Lohengrin zieht Klaus Florian Vogt seit elf Jahren um die Welt. Mit dem Wanderburschen aus Schuberts Liederzyklus "Die schöne Müllerin" ist der 43-jährige Heldentenor ganz neu unterwegs. Die spannende