Klaus Franz tritt 2014 nicht für ein Direktmandat an

CDU wählt Kandidaten

Mit der Kommunalwahl im Mai 2014 endet bei der Bochumer CDU eine Ära: Nach 25 Jahren Mitarbeit im Stadtrat bemüht sich Klaus Franz nicht mehr um ein Direktmandat. Ganz verlässt der Fraktionsvorsitzende die Kommunalpolitik aber nicht.

BOCHUM

von Von Thomas Aschwer

, 06.11.2013, 19:47 Uhr / Lesedauer: 2 min
Anfang des Jahres feierte Klaus Franz (r.) im Dampfgebläsehaus an der Jahrhunderthalle seinen 60. Geburtstag. Blumen dürfte es für den Fraktionschef auch geben, wenn er nach 25 Jahren aus dem Bochumer Stadtrat ausscheidet.

Anfang des Jahres feierte Klaus Franz (r.) im Dampfgebläsehaus an der Jahrhunderthalle seinen 60. Geburtstag. Blumen dürfte es für den Fraktionschef auch geben, wenn er nach 25 Jahren aus dem Bochumer Stadtrat ausscheidet.

Ohne den erst nach der Kommunalwahl anstehenden Entscheidungen vorgreifen zu wollen, hat sich Franz in einem Punkt bereits festgelegt. Noch für drei Jahre sei er in den Aufsichtsrat der Gelsenwasser AG gewählt. Das wolle er wahrnehmen. Und wenn es von der künftigen Fraktion gewünscht werde, könne er sich eine weitere Mitarbeit im Fachausschuss vorstellen – als sachkundiger Bürger. Neben Klaus Franz, der übrigens auch für zehn Jahre den Vorsitz der Kreispartei inne hatte, verzichten weitere bekannte CDU-Politiker auf ein Direktmandat im künftigen Bochumer Stadtrat. Gerhard Mette, der ebenfalls dem Fraktionsvorstand angehörte, sowie der frühere CDA-Vorsitzende Norbert Siewers treten bei nächsten Kommunalwahl ebenfalls nicht mehr an.

Um ein Direktmandat bemühen sich hingegen der seit 2011 amtierende CDA-Vorsitzende Arne Lindemann, die Vorsitzende der Frauen Union, Monika Pieper, sowie der Vorsitzende der Jungen Union, Karsten Herlitz. Die Unterstützung des Kreisvorstandes haben die drei Bewerber in dieser Woche bekommen. „Die Entscheidung trifft aber die Kreisvertreterversammlung am Samstag“, betont Kreisgeschäftsführer David Schary ausdrücklich. Größere Überraschungen sind hier aber nicht zu erwarten. Nur für einen der 33 Wahlkreise gibt es zwei Vorschläge.In den anderen haben sich die Ortsverbände auf einen Kandidaten bzw. eine Kandidatin geeinigt. Einen Vorschlag unterbreitet der Vorstand den Vertretern auch für die wichtige Reserveliste. Anführen soll sie bei der Kommunalwahl Bürgermeisterin Erika Stahl. Für die nächsten Plätze werden vorgeschlagen: Kreisvorsitzender Christian Haardt, Roland Mitschke, Elke Janura und Lothar Gräfingholt.