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Kölner Autoren erkunden Dorstfelder Präsenzbibliothek

Schulte-Witten-Haus

Eine 16-köpfige Autoren-Delegation aus Köln besuchte am Dienstag die neue Präsenzbibliothek für Kinder- und Jugendliteratur im Dorstfelder Schulte-Witten-Haus. Die Kinder- und Jugendbuchautoren aus dem Rheinland haben die Einrichtung finanziell unterstützt. Wie ihr Urteil ausfiel, lesen Sie hier.

DORSTFELD

, 26.02.2015
Kölner Autoren erkunden Dorstfelder Präsenzbibliothek

Insgesamt waren 16 Autoren zu Gast in der Präsenzbibliothek, die ihrer Meinung nach Standort für ein NRW-übergreifendes Netzwerk werden könnte.

Die Kölner Kinder- und Jugendbuch-Autoren hatten ein Crowdfundig tatkräftig unterstützt und waren gespannt zu sehen, was genau mit ihrem Geld finanziert wurde.

Ungewöhnliche Systematik

„Hier bekommt Kinder- und Jugendliteratur die Bedeutung, die sie nicht hat, aber verdient“, lobte Autor Rüdiger Bertram. Dem bekannten Jugend- und Drehbuch-Autor Frank Maria Reifenberg hatte es vor allem die ungewöhnliche Systematik in der Präsenzbibliothek angetan, die er als besonders und anspruchsvoll empfand. „Sie spiegelt die Kompetenz ihrer Entwickler wieder.“ Anderen gefiel die Leseatmosphäre und die besondere Architektur.

"Gemütlich und einladend"

„Die Räume sind gemütlich und einladend. Hier können Ideen lebendig und wahr werden“, schwärmte Autorin Barbara Zoschke, auch Vorsitzende des Fördervereins „jugendstil nrw“ (Kinder- und Jugendliteraturzentrum im Schulte-Witten-Haus). Sie hatte die Spendensammlung über die Internet-Plattform startnext (Crowdfunding) organisiert.

Städteübergreifende Kooperationen

Bei ihrem Autorentreffen sammelten die Autoren aus dem Rheinland auch Ideen für städteübergreifenden Kooperationen am Standort Dorstfeld. Der Wunsch ist ein Netzwerk für Kinder- und Jugendbuchautoren aus ganz Nordrhein-Westfalen.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Kölner Autoren in Dortmunder Präsenzbibliothek

Im Oktober 2014 wurde Dortmunds erste Präsenzbibliothek für Kinder- und Jugendliteratur eröffnet. Vor allem Kölner Autoren haben das Projekt unterstützt. Am Mittwoch waren sie vor Ort und staunten, was mit ihrem Geld passiert ist. Wir waren bei dem Rundgang im Schulte-Witten-Haus dabei.
25.02.2015
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Ziel der Kölner Autoren-Delegation: die Dorstfelder Jugendstil-Villa, wo die Präsenzbibliothek für Kinder- und Jugendliteratur untergebracht ist.© Foto: Stephan Schütze
Ulrike Erb-May (r.), Geschäfstführerin des Kinder- und Jugendliteraturzentrums Jugendstil NRW, führte die Kölner Kinder- und Jugendbuchautoren durch die Räume der Bibliothek.© Foto: Stephan Schütze
Natürlich entdeckten die Kölner auch ihre eigenen Werke in den Regalen.© Foto: Stephan Schütze
Genauso wie manchen Klassiker.© Foto: Stephan Schütze
Am längsten hielten sich die Besucher in der Bilderbuchabteilung auf.© Foto: Stephan Schütze
Wohl auch, weil es hier so herrlich gemütlich ist.© Foto: Stephan Schütze
Insgesamt hatte Professor Kaminski Jugendstil NRW über 10 000 Bücher in unzähligen Kisten geschenkt. Erst 3500 sind ausgepackt. Und es kommen laufend neue hinzu.© Foto: Stephan Schütze
Kaveh Kashanizadeh, Donata Wulf und Klaus Becker (v. l.) gehören zu den ehrenamtlichen Mitarbeitern, ohne die die Präsenzbibliothek gar nicht öffnen könnte© Foto: Stephan Schütze
Auch diese Kartons müssen noch ausgepackt werden.© Foto: Stephan Schütze
Insgesamt waren 16 Autoren zu Gast in der Präsenzbibliothek, die ihrer Meinung nach Standort für ein NRW-übergreifendes Netzwerk werden könnte.© Foto: Stephan Schütze
Unter den Gästen war auch die Kölner Autorin Annette Neubauer. Ihr Urteil zur Bibliothek: Schöne Leseatmosphäre, sehr engagiert und einladend.© Foto: Stephan Schütze
Barbara Zoschke, auch Vorsitzende des Fördervereins Jugendstil NRW, hatte sich federführend um die Finanzierung der Präsenzbibliothek gekümmert.© Foto: Stephan Schütze
Autor Rüdiger Bertram: Hier bekommt Kinder- und Jugendliteratur die Bedeutung, die sie nicht hat, aber verdient. Ich finde die Wertigkeit und den Sammlungscharakter toll.© Foto: Stephan Schütze
Autorin Hanna Jansen: Die Bibliothek ist sehr besonders und gefällt mir aufgrund der Räumlichkeiten sehr gut.© Foto: Stephan Schütze
Autor Frank Maria Reifenberg: Die Systematik ist ungewöhnlich, besonders, anspruchsvoll und kompetent.© Foto: Stephan Schütze
Die Systematik ist auf diesem Schild erklärt.© Foto: Stephan Schütze
Schlagworte Dortmund, Dorstfeld

Diese Autoren waren dabei: Rüdiger Bertram, Christina Bacher, Uwe Becker, Sabine Blazy, Anja Fröhlich, Anna Herzog, Hanna Jansen, Hannes Klug, Annette Neubauer, Selim Özdogan, Frank Maria Reifenberg, Peter Strotmann, Gerlis Zillgens, Barbara Zoschke und Luy Scharenberg.

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