Kölner Polizei stockt zu Karneval kräftig auf

2.500 Beamte an Weiberfastnacht

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat einen sicheren Karneval versprochen. Parallell dazu stellte die Kölner Polizei am Montag ihr Sicherheitskonzept für die fünfte Jahreszeit vor. Es soll eine Konsequenz aus den Übergriffen an Silvester sein.

Köln

02.02.2016, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Karneval in Kön. Hier ein Bild aus 2014, in diesem Jahr setzt die Polizei deutlich mehr Beamte ein.

Karneval in Kön. Hier ein Bild aus 2014, in diesem Jahr setzt die Polizei deutlich mehr Beamte ein.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker versicherte: „Köln handelt - und das nicht nur an den Karnevalstagen.“ Gleichzeitig räumte sie ein: „Eine Garantie für hundertprozentige Sicherheit wird es nie geben können.“ Die Stadt und die Polizei täten aber alles Menschenmögliche, um die Sicherheit zu gewährleisten. Eine Wiederholung massenhafter sexueller Übergriffe so wie in der Silvesternacht dürfe es nicht geben. 

Doppelt so viele Beamte wie im letzten Jahr

„Die Polizei hat sich auf die neue Lage vernünftig eingestellt,“ der Vorsitzende der deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt,Wendt. So ist die Kölner Polizei an Weiberfastnacht - dem Tag mit den traditionell meisten Delikten - mit 2500 Beamten auf den Straßen präsentiert. Die Polizei will allein an Weiberfastnacht 2500 Beamte auf die Straßen schicken, das seien rund doppelt so viele wie üblich. 

Die Stadt möchte am selben Tag und an Rosenmontag mehr als 300 zusätzliche Ordnungskräfte einsetzen. An der Zugstrecke stehen zudem mehr als 200 Helfer mit Funkgeräten, um jede gefährliche oder auch nur irritierende Situation zu melden. Die Stadt hat bereits Kosten von rund 100 000 Euro für Überstunden ihrer Mitarbeiter an Karneval einkalkuliert. 

von dpa

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