Königsborner SV verliert gegen Menden und muss noch einiges aufarbeiten

Fußball

Fußball-Bezirksligist Königsborner SV verliert sein Testspiel mir 1:3 gegen den Landesligisten BSV Menden. Doch nicht nur auf dem Platz hatte der KSV mit Problemen zu kämpfen.

von Dirk Berkemeyer

Königsborn

, 18.07.2021, 22:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Königsborns Kapitän Dominik Marchewka (r.) im Kopfball-Duell mit einem Mendener Kontrahenten.

Königsborns Kapitän Dominik Marchewka (r.) im Kopfball-Duell mit einem Mendener Kontrahenten. © Berkemeyer

Einen ordentlichen Test lieferte der Königsborner SV gegen den Landesligisten aus Menden ab. Erstmals aufregend wurde es schon vor Spielbeginn, als KSV-Pressesprecher Sven Runge verkündete, dass aufgrund eines Rohrbruchs das Wasser abgestellt worden sei. Duschen und Toiletten waren somit geschlossen und auch der Verkauf von Kaffee konnte zunächst nicht stattfinden. Noch in der ersten Halbzeit gelang es jedoch, den Schaden zu reparieren, sodass Runge Entwarnung geben konnte.

Frühe KSV-Führung durch Pascalis Georgiadis

Auf dem Platz klappte zunächst auch beim KSV alles sehr gut. Der Respekt vor dem klassenhöheren Gegner fiel verhältnismäßig gering aus. Königsborn hielt gut mit und kam per Konter durch Pascalis Georgiadis (12.) schon früh zum 1:0.

Danach war allerdings auch der Mendener Kampfgeist geweckt. Der ambitionierte Landesligist war nach dem Gegentor deutlich präsenter und drängte den KSV immer weiter in die eigene Hälfte zurück.

Schnell war klar, dass die Führung in dieser Konstellation nicht lange halten würde. Nur sieben Minuten später war es dann auch so weit. Menden nutzte eine Unachtsamkeit in der KSV-Deckung schonungslos aus und markierte den Ausgleich. Getrieben von diesem Erfolgserlebnis blieb die junge Truppe am Drücker und drehte nach einer halben Stunde (33.) das Spiel zu seinen Gunsten.

Königsborn kann nicht mehr verkürzen

Nach dem frühen 1:3 (53.) kam Königsborn erst in der Mitte der zweiten Halbzeit wieder besser auf und hätte in der Schlussphase sogar noch verkürzen können. Zumindest ein Gegentor fing sich das Team von Andy Feiler aber nicht mehr.

„Der Gegner war schon deutlich weiter als wir. Auch und gerade im Kopf“, bilanzierte Feiler. „Nach der langen Pause haben wir eben noch sehr vieles aufzuarbeiten.“

Königsborner SV: Luncke - Wettklo, Georgiadis, Kabutke, Dinyelu, Sobala, Kutscher, Gladysch, Tiller, Marchewka. (S. Baehr, B. Baehr, Mushaba, Wittwer, Duda, Boulakhrif).

Tore: 1:0 (12.) Georgiadis, 1:1 (19.), 1:2 (33.), 1:3 (53.).
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