Körner Kunst- und Kulturverein feiert zehnjähriges Bestehen

Mehr als 70 Mitglieder

Sieben engagierte Bürger haben sich zusammengetan und den Körner Kultur- und Kunstverein (KKK) gegründet. Ihr Ziel: Die Kultur in Körne aufwerten. Das ist nun zehn Jahre her - seitdem hat sich viel getan.

KÖRNE

von Von Nils Heimann

, 11.05.2012, 16:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Engagieren sich seit zehn Jahren im Körner Kultur- und Kunstverein (v.l.): Helmut Feldmann, Dieter Caspari, Jochen Kleine und Gesine Schulte.

Engagieren sich seit zehn Jahren im Körner Kultur- und Kunstverein (v.l.): Helmut Feldmann, Dieter Caspari, Jochen Kleine und Gesine Schulte.

Viele Aktionen sind seit dem erfolgreich gelaufen. Ausstellungen mit Körner Malern, ein Straßenmusikantenfest oder das beliebte „Dorffest „Körne blüht auf“. „Letzteres hat sich inzwischen fest etabliert und findet in 2012 bereits zum vierten Mal statt“, schaut Feldmann nach vorne. Doch nicht nur kurzzeitige Veranstaltungen setzten die Verantwortlichen auf ihre Agenda, sondern auch nachhaltige Aktionen waren ihnen wichtig. Im Mittelpunkt von einigen davon steht etwa der Körner Park. Der wurde inzwischen durch zahlreiche Veränderungen aufgewertet. So beherbergt er heute eine Bocciabahn.Ebenso stehen dort mehrere Skulpturen und der Verein schaffte außerdem für die Schüler im Stadtteil ein offenes Klassenzimmer und so die Möglichkeit Unterricht im freien abzuhalten. „Ganz besonders stolz sind wir auch auf das Insektenhotel dort“, versichert der Vorsitzende. Denn das wurde gemeinsam mit Kindern aus der Uhlandschule gestaltet.

Eine Menge Holz. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Körner für den Kultur- und Kunstverein interessieren. „Mittlerweile haben wir schon über 70 Mitglieder“, weiß Feldmann zu berichten. Seinem Mitstreiter Dieter Caspari sind das nicht genug: „Ich wünschte mir, dass jeder eintreten würde. Schließlich kostet der Jahresbeitrag nur zwölf Euro.“ Die seien nämlich gut angelegt, weil der Verein dadurch deutlich mehr Projekt angehen könne. Eine Angelegenheit, die Kaspari besonders auf den Nägeln brennt, sind die seiner Meinung nach höchst unattraktiven Brücken. „Das sind schließlich die Einfallstore nach Körne und sollten besser aussehen.“ Doch da würde man seitens eines Unternehmens immer noch ausgebremst. „Seit zehn Jahren kämpfen wir; erreicht haben wir bisher aber nichts. Doch wir bleiben dran.“

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