Kontaktverbot: Frühlingswetter in NRW allein oder zu zweit genießen

Coronavirus

Obwohl das schöne Frühlingswetter am Samstag (28.3) ins Freie lockt, darf es in der Corona-Krise nur allein oder zu zweit genossen werden. Die Polizei in Köln und Düsseldorf zieht Bilanz.

Köln/Düsseldorf

28.03.2020, 16:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Baum blüht in der Sonne am Rheinpark bei frühlingshaften Temperaturen. In der Corona-Krise sind dort viele Menschen allein oder zu zweit unterwegs.

Ein Baum blüht in der Sonne am Rheinpark bei frühlingshaften Temperaturen. In der Corona-Krise sind dort viele Menschen allein oder zu zweit unterwegs. © Roberto Pfeil/dpa

Obwohl schönstes Frühlingswetter am Samstag nach draußen gelockt hat, haben sich laut Polizei die meisten Menschen in Köln und Düsseldorf an die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise gehalten.

Kontaktverbot wird eingehalten

Im Kölner Grüngürtel und an der Rheinpromenade war nach Beobachtung einer dpa-Reporterin ziemlich was los: Viele nutzen das Wochenende für einen Spaziergang, eine Fahrradtour oder ein Eis in der Sonne. Aber augenscheinlich waren sie in der Familie oder mit Partnern unterwegs.

Bis auf vereinzelte Ausnahmen hielten sich die meisten Menschen in Köln, Düsseldorf und Münster nach Angaben der Behörden an die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise: Selbst die Düsseldorfer Altstadt war am Freitagabend menschenleer. „Wir haben eine weitestgehende Einhaltung der Regeln“, sagte auch Ordnungsdezernent in Münster Wolfgang Heuer.

Hochzeitsgeseellschaft in Köln hält sich nicht an Kontaktverbot

In Köln musste die Polizei am Vormittag lediglich sechs Gäste einer Hochzeitsgesellschaft bitten, auseinander zu gehen. Den Feiernden seien die wegen der Corona-Pandemie geltenden Verhaltensregeln nicht bewusst gewesen, sagte ein Polizeisprecher.

Die Gruppe habe sich aber schnell zerstreut und entfernt. In Düsseldorf gab es vereinzelt kleinere Verstöße, wie es von der Polizei am Samstag hieß. Riesenpartys habe niemand gefeiert.

dpa

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