Kopf-an-Kopf-Rennen in der Kreisliga A1

Ein Blick auf die Liga-Besten

Für reichlich Spannung sorgen mit der DJK Arminia Bochum (1.), dem SV Phönix Bochum (2.), der DJK Adler Riemke (3.) und dem BV Westfalia Bochum (4.) gleich vier Teams, wenn es um das Thema Meisterschaft in der Kreisliga A1 geht.

BOCHUM

von Michael Syperrek

, 02.01.2014 / Lesedauer: 3 min
Kopf-an-Kopf-Rennen in der Kreisliga A1

Daniel Cendrowski (rechts) und seine Mitspieler von Arminia Bochum setzen die Saison als Tabellenführer fort.

Die beste Ausgangssituation, wenn es um die Beantwortung dieser Frage geht, hat sicherlich der aktuelle Spitzenreiter DJK Arminia Bochum. Das Team des erfolgshungrigen Trainergespanns Peter Küster/Michael Strauß hat momentan einen Zähler Vorsprung vor dem Tabellenzweiten SV Phönix Bochum.

Die bisher einzige Niederlage mussten die Arminen ausgerechnet am letzten Spieltag gegen die DJK Adler Riemke einstecken, wo die Mannschaft von der Wielandstraße unglücklich mit 0:1 verlor. "Mit dem bisherigen Abschneiden in dieser Saison sind wir absolut zufrieden", betont Arminias Coach Peter Küster mit einem Blick auf die Statistik: "Diesen hauchdünnen Vorsprung gegenüber Phönix müssen wir nun unbedingt bis zum Saisonende verteidigen." Um die Meisterschaft nach der Pause so schnell wie möglich besiegeln zu können, wird die Winterpause für die Arminen sicherlich kein Zuckerschlecken. "Wir werden eine harte Vorbereitung haben, um dann auch den Aufstieg zu realisieren", kündigt Peter Küster an, der Innenverteidiger Dominik Danielczik aus dem Kader hervorhebt.Zwei Niederlagen gegen Arminia

Ganz dicht auf den Fersen des Tabellenführers überwintert der SV Phönix Bochum. Das Team von Norbert Sikora musste bisher nur zwei Niederlagen einstecken - zweimal ausgerechnet gegen die DJK Arminia Bochum. "Trotzdem haben wir bislang eine Riesensaison gespielt", unterstreicht Sikora das vorläufige Abschneiden: "Durch den Adler-Sieg gegen Arminia sind wir in der Tabelle nochmal näher zusammengerückt." In der Winterpause wird auch der SVP fleißig sein, um im März dann direkt gut aus den Startlöchern zu kommen. "Natürlich würden wir die Arminen nach der Pause gerne überholen. Wir werden nun neue Kraft tanken. Bis zum Sommer kann noch viel passieren", befindet er sich mit seiner Mannschaft weiter in Lauerstellung.

Von einer "Seuchensaison" spricht Roger Dorny, Trainer beim Tabellendritten DJK Adler Riemke, der 33 Punkte auf seinem Konto hat. Der knappe 1:0-Erfolg über den Spitzenreiter DJK Arminia Bochum hat aber wieder für ein wenig Aufwind gesorgt. "Arminia und Phönix sind zwar beide weit vorne, doch durch den letzten Erfolg haben wir uns wieder eine kleine Chance erarbeitet", motiviert Dorny seine Jungs.

Großes Verletzungspech

Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist der Übungsleiter überhaupt nicht zufrieden. "Wir wollten unbedingt um die Meisterschaft mitspielen. Dabei haben wir das Ziel leider schon sehr früh aus den Augen verloren." Mit Martin Tappe-Tiemann (Bänderriss) fällt seit dem letzten Meisterschaftsspiel ein weiterer Leistungsträger aus. "Ich hoffe, dass wir nun etwas mehr zur Ruhe kommen und dass nach der Pause endlich Schluss ist mit dem Verletzungspech."

Vom Thema Meisterschaft möchte Westfalias Trainer Martin Baß, der mit 32 Punkten und einem Spiel weniger auf Platz vier steht, nichts wissen. "Arminia und Phönix spielen wirklich mit sehr viel Konstanz. Wir befinden uns zwar auf Tuchfühlung, doch die Mannschaft setzt sich dabei nicht unter Druck", schiebt er anderen Vereinen klar die Favoritenrolle zu. Viel wichtiger ist für den Trainer: "Im Vergleich zum Vorjahr haben wir uns schon gesteigert. Unser primäres Ziel bleibt es, auch bis zum Schluss oben mitzuspielen."

 

 

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