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Kosten gesenkt: Rat entscheidet am 17. Dezember

Symphonie

BOCHUM Neun Seiten lang ist die Vorlage der Verwaltung für den Rat zum Bau der Bochumer Symphonie im Viktoria-Quartier. Und ein einziges Plädoyer an die Politiker: Gebt Eure Zustimmung. Am 17. Dezember wird entschieden.

von Von Ronny von Wangenheim

, 08.12.2009 / Lesedauer: 2 min

Nach den letzten, aktuellen Berechnungen bleibt die Spielstätte der Bochumer Symphoniker zwar 29,3 Millionen Euro teuer. Die jährliche Belastung der Stadt für Bau und Betriebskosten, und auf die kommt es ja letztendlich an, konnten aber von 1,7 Millionen Euro auf 900 000 Euro gesenkt werden. "Nichts schön gerechnet"

"Da ist nichts schön gerechnet", entgegnet Kulturdezernent Michael Townsend (Foto) der Kritik, die gestern von der Linksfraktion und der Sozialen Liste geäußert wurde. Im Gegenteil: "Ich habe auf einen Sicherheitskorridor bestanden. Gegenüber einer ganz scharfen, optimierten Berechnung sind noch 200 000 Euro Luft."Anpassung der Gebäudeplanung

Die Kosten werden vor allem durch die Anpassung der Gebäudeplanung gesenkt. Die Flächen wurden verkleinert, dadurch werden auch Kosten für Heizung und Energie gesenkt. Aber auch Einsparungen gegenüber den derzeitigen hohen Veranstaltungsnebenkosten, Reduzierung des Personaleinsatzes, steuerliche Optimierung und Steigerungen der Einnahmen werden weiter angeführt. Auf eine Gestaltung der Außenanlagen wird verzichtet.Geringe Mehrkosten

Townsend nennt die Relationen: "Der Zuschussbedarf für das Orchester einschließlich der Spielstätte steigt um 12 Prozent. Die Mehrkosten machen lediglich 0,9 Prozent des gesamten von der Bezirksregierung geforderten Konsolidierungsbeitrags aus."

In den vergangenen Wochen haben Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz, Townsend, Vertreter der EGR, der Stiftung und der Bochumer Symphoniker die Fraktionen noch einmal informiert. Und noch einmal auf die Notwendigkeit einer eigenen Spielstätte hingewiesen, die darüber hinaus eine große Bedeutung für die Stadtentwicklung hat. Dazu kommt, so sagt es auch die Beschlussvorlage für den Rat, dass durch den Umzug der Symphoniker von der Prinz-Regent-Straße dort der Weg frei wird für ein weiteres kreatives Quartier mit der Ansiedlung der Ruhr Pop Foundation.

"Politik am Zuge" "Wir haben unsere Arbeit abgeschlossen. Jetzt ist die Politik am Zuge", blickt Townsend auf die Ratssitzung. Sollte der Rat zustimmen, könnte es bereits im nichtöffentlichen Teil um die Vergabe gehen.