Kreisverkehr soll Raser stoppen

EVING Die Kreuzung Osterfeld-/Burgholzstraße/An den Teichen soll durch einen Kreisverkehr entschärft werden. Das freut die Bezirksvertretung (BV) Eving.

von Von Petra Frommeyer

, 11.02.2008, 14:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>So sehen die Pläne für den Kreisverkehr in der Tiefbauverwaltung aus. Plan: Stadt Dortmund</p>

<p>So sehen die Pläne für den Kreisverkehr in der Tiefbauverwaltung aus. Plan: Stadt Dortmund</p>

Dass das allerdings erst 2012 geschehen soll, sei für die Ortspolitiker, die 2006 einen entsprechenden Antrag gestellt haben, nicht akzeptabel, meinte die stellv. SPD-Fraktionssprecherin Andrea Hüsken in der letzten BV-Sitzung.

Einstimmig hatten die Fraktionen ihren Antrag damit begründet, dass nach dem Rückbau der Ampelanlage zunehmend Verkehrsteilnehmer aus Richtung Bornstraße kommend die Osterfeldstraße als schnelle Durchfahrtsstraße nutzten. Auch die Anwohner beklagen sich über Raser und viel Lärm.

Sicherheit durch Zebrastreifen

Die Verwaltung stimmt zu, dass der große Kreuzungsbereich besonders für ältere Fußgänger und Kinder ohne Ampeln nicht einfach zu überqueren ist. Deshalb der Kreisel, der dazu beitrage, die Geschwindigkeit zu senken. Die Fußgängersicherheit soll durch Zebrastreifen und zusätzliche Straßenleuchten in den einmündenden Straßen erhöht werden. Die innenliegende Kreisfläche soll so gebaut werden, dass PKW und Zweiradfahrer die außenliegende Kreisringfläche befahren können und lediglich der Schwerverkehr beim Abbiegen über die Aufpflasterung fahren muss.

Der Kreisverkehr wird 170.000 Euro kosten und soll in die mittelfristige Finanzplanung aufgenommen werden. Andrea Hüsken kündigte einen Antrag für die nächste Sitzung der BV an, dass bis zum Bau die Ampeln wieder in Betrieb genommen werden sollen.