Kriminalbeamte sagen zum Nagelbombenanschlag aus

NSU-Prozess

Im Münchner NSU-Prozess geht es am Montag um die Nagelbombombenanschläge in der Kölner Keupstraße. Im ersten Verhandlungstag nach der Weihnachtspause schildert ein Kriminalbeamter die verheerende Wirkung des Anschlages.

München

12.01.2015, 12:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Archivbild. Ein Polizist sichert nach dem Anschlag im Juni 2004 Spuren.

Archivbild. Ein Polizist sichert nach dem Anschlag im Juni 2004 Spuren.

Der mit Nägeln bestückte Sprengsatz war am 9. Juni 2004 vor einem Friseursalon explodiert. Versteckt war er in einem Motorradkoffer auf dem Gepäckträger eines Fahrrads. Das Ziel der Terroristen war laut Anklage, so viele Kunden und Passanten wie möglich in der von türkischen Migranten geprägten Straße zu töten oder zu verletzen.

Zum zehnten Jahrestag des Anschlags, organisierte die Stadt Köln im Juni 2014 das Fest "Birklite - Zusammenstehen", zudem 10.000 Menschen, unter anderem auch Bundespräsident Joachim Gauck kamen, und Vielfalt demonstrierten.