Kühles Nass bei heißem Sommerwetter

Freibad-Saison

Sie öffnen 14 Tage später als gewöhnlich und schließen auch 14 Tage früher als in anderen Jahren: Die Bochumer Freibäder. Ihre Saison beginnt in diesem Jahr erst am 1. Juni und endet rund drei Monate später, am 31. August. Der Grund dafür sind die Personalkosten – denn die Stadt Bochum muss sparen.

BOCHUM

, 19.05.2015, 16:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kühles Nass bei heißem Sommerwetter

Auch das Freibad in Bochum-Höntrop erwartet in dieser Saison wieder Schwimmer.

Auch deshalb erarbeitet die Stadtverwaltung gerade mithilfe externer Gutachter einen Bäderbedarfsplan. Der soll Auskunft darüber geben, welche Bäder in Zukunft noch benötigt werden – und von welchen sich die Stadt trennen kann. Davon ist aber die Freibadsaison diesen Jahres noch nicht betroffen. Dank eines milden Winters hielten sich auch die Reparaturkosten an den Freibadanlagen in Grenzen.

Lediglich in Linden musste eine größere Summe (rund 20 000 Euro) investiert werden, da es zu gleich zwei Wasserrohrbrüchen kam – der erste ereignete sich bereits in der letzten Freibadsaison und sorgte für einen Totalausfall des Nichtschwimmerbeckens, der zweite ereignete sich dann kurz nach der erfolgreichen Reparatur des ersten in diesem Winter und zufälligerweise auch nur wenige Meter von diesem entfernt.

Rufbereitschaft eingerichtet

Während in Linden also einiges repariert werden musste, nutze man den Winter in Hofstede, um die Freibadduschen zu sanieren. Dort steht auch in den nächsten Jahren eine Sanierung des Gebäudes selbst an, jedoch sind die notwendigen Mittel im Haushalt noch nicht bewilligt.

Trotz der Schließtage der Hallenfreibäder (montags in Höntrop, Linden, Hofstede, Langendreer und Querenburg; dienstags in Werne und mittwochs in Südfeldmark), hat die Stadt größtenteils wieder eine Rufbereitschaft einrichten können. Bei Temperaturen von rund 24 Grad Celsius und einer Regenwahrscheinlichkeit von unter 20 Prozent sollen die Freibäder auch an den eigentlichen Schließtagen öffnen.  

Schlagworte: