Kultur-Fest ist jetzt Teil der Klima-Expo

Natur-Festival

Das Festival N.A.T.U.R. ist jetzt Teil der Klima-Expo NRW. Vor einigen Tagen wurde es in die Liste der qualifizierten Projekte aufgenommen und macht damit quasi offizielle gute Arbeit, was die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz angeht. Das nächste Mal stattfinden wird es vom 25. September bis 3. Oktober.

BOCHUM

, 09.08.2015, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kultur-Fest ist jetzt Teil der Klima-Expo

Heinrich Dornbusch (l.), Geschäftsführer der Klima-Expo NRW, und Janwillem Huda.

„Wir sind im ganzen Land auf der Suche nach Klimaschutzprojekten, die einen Mehrwert für die Bevölkerung bringen“, sagte Heinrich Dornbusch, Geschäftsführer der Klima-Expo, zur Urkundenübergabe an die Festival-Macher. „Beim Zukunftsprojekt N.A.T.U.R. werden Menschen zu nachhaltigem Verhalten angeregt und lernen, dass Klimaschutz die Lebensqualität verbessern kann.“

In der Vergangenheit hat das Festival das zum Beispiel mit dem Muskelkraftwerk getan, einer Bühne, für die die Besucher selbst den Strom an Fahrrädern erzeugen mussten. Daneben gab es unzählige Projekte wie die Schnibbeldisko oder das Zukunftsszenario Ruhrlandsee, die unser Verhältnis zur Umwelt thematisierten oder die Frage aufwarfen, wie die Menschen in Zukunft zusammenleben wollen.

Platz für Nachhaltigkeit

Auch im Programm des kommenden N.A.T.U.R.-Festivals soll wieder viel Platz für Nachhaltigkeit sein: Unter anderem ist eine Reihe mit allgemeinverständlichen, wissenschaftlichen Vorträgen in Kneipen oder anderen öffentlichen Räumen geplant. Eine neue Auflage der Radtour „Velo ve Bochum“ wird es ebenfalls am 3. Oktober geben. Dabei werden 30 Stationen in Bochum und der Kiosk auf der Erzbahntrasse angefahren, der schon auf Gelsenkirchener Stadtgebiet ist. „Die Liste der Beteiligten reicht von den Bochumer Symphonikern über das Schauspielhaus bis zum Sozialen Zentrum“, sagt Janwillem Huda aus dem Organisatoren-Team.

Die Schnibbeldisko findet dieses Jahr auf dem Springerplatz statt, da Griesenbruch und Ehrenfeld die Hauptspielplätze des Festivals sind. Gesucht werden weiter Projekte von Künstlern, Kreativen, Umdenkern, Aktivisten, Vereinen und Initiativen, die das Festival mitgestalten möchten.

Schlagworte: