Kulturgemeinde präsentierte kubanische Lebenslust

„Pasión de Buena Vista“

Unter dem Titel „Pasión de Buena Vista“ ließ die Kulturgemeinde kubanische Lebenslust über die Bühnenbretter des Saalbaus fegen. Die Show von der Insel des Zuckerrohrs und des Tabaks verband fetzige Rhythmen und Tanznummern mit den Auftritten von Weggefährten der Mitglieder des Buena Vista Social Clubs.

INNENSTADT

, 25.09.2014, 17:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kulturgemeinde präsentierte kubanische Lebenslust

»Pasión de Buena Vista« zog das Publikum mit kubanischer Musik in seinen Bann.

Südamerikanisches Schlagwerk, aber auch die Tres, eine mit drei doppel- oder dreisaitigen Chören bespannte Gitarre, kamen neben Bläsern mit Mariachi-Trompetenklängen, Keyboard und Bass zum Einsatz. Tanzpaare in farbenfrohen Kostümen ließen den Rhythmus spüren ebenso wie alle anderen Mitwirkenden, die keine Note spielten oder sangen, ohne sie mit einem Schritt zu verbinden. Akrobatische Einlagen, aber auch die knappen Kleider der Tänzerinnen, ließen auf Einflüsse brasilianischer Samba-Shows schließen. Eine aufwendige Lightshow sorgte für ständig neue Impressionen. Mit Lisbet Castillo-Montenegro, in ihrer Heimat auch „La Morena del Son“ genannt, begeisterte eine weitere Größe kubanischen Musiklebens.

Stücke wie „Hasta Siempre Commandante“ erinnerten an die Revolution und Che Guevara. Omara Portundo, einzige Frau des Plattenprojektes „Buena Vista Social Club“, hatte sie zu ihrer ebenbürtigen Nachfolgerin erklärt. Lokale Standards, aber auch Ohrwürmer wie Guantanamera oder Bésame Mucho standen auf dem Programm. Trotz moderner Elemente klang der traditionelle Son spürbar nach. Auch das Publikum wurde Teil der Show, probierte unter Anleitung der Sänger und Tänzer einige Schritte und Rhythmuselemente auf der Bühne aus. Eine Zugabe gab’s mit applaudierendem Saalpublikum.

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