Kulturministerin besucht die Lindenbrauerei

rnKreatives Viertel

Als „Kreativquartier“ haben die Lindenbrauerei und ihr Umfeld offenbar eine Musterfunktion. NRW-Kulturministerin Isabell Pfeiffer-Poensgen und ihr Staatssekretär Klaus Kaiser besuchen Unna, um sich ein Bild davon zu machen, wie sich kulturelle Angebote an einem solchen Standort gegenseitig ergänzen und unterstützen.

Unna

, 17.08.2018 / Lesedauer: 2 min

Am kommenden Mittwoch trifft die Ministerin an der Lindenbrauerei auf Bürgermeister Werner Kolter und auf Prof. Dr. Dieter Gorny, den Geschäftsführer des Europäischen Zentrums für Kreativwirtschaft. Gorny wird der Ministerin eine inhaltliche Einführung geben. Danach sind Rundgänge geplant, bei denen sie unter anderem das Lichtkunstzentrum besucht.

Am 12. September 1979 hat ein Tankwagen das letzte Bier aus der Lindenbrauerei zur Abfüllung nach Dortmund gebracht. Nach dem Ende der Bierproduktion kaufte die Stadt die Liegenschaft, um sie für künftige Entwicklungen zu nutzen. Worauf diese hinaus laufen würden, war dabei noch gar nicht klar. Zunächst brachte die Stadt Büros dort unter, die mit dem Neubau des Rathauses allerdings geräumt werden konnten. Der Einzug der Kultur geschah vor allem auf Initiativen aus der „Szene“, war also Soziokultur im besten Sinne. Außer dem Kultur- und Kommunikationszentrum Lindenbrauerei mit Kühlschiff, Schalander und Atelier finden sich am Standort das Zentrum für Information und Bildung mot Volkshochschule, Bibliothek, Medienkunstraum und i-Punkt, das Lichtkunstzentrum, das Theater Narrenschiff und der Platz der Kulturen.