Kulturverein stellt Bauantrag für kleinere Moschee

Neuer Entwurf

Nach einer langen Phase der Ruhe stellt der türkisch-islamische Kulturverein in Kürze den Antrag für den Bau eines neuen Gemeindezentrums „Am Grimmelsiepen“ in Hörde.

HÖRDE

von Von Peter Bandermann

, 03.11.2011, 14:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dies ist eine alte Darstellung für das Gemeindezentrum. Der neue Entwurf fällt kleiner aus.

Dies ist eine alte Darstellung für das Gemeindezentrum. Der neue Entwurf fällt kleiner aus.

Der Gestaltungsbeirat der Stadt, ein vom Rat eingesetztes Experten-Gremium, hat einen neuen und vor allem kleineren Entwurf des Architekten Isa Karatas bereits befürwortet. Seit rund 15 Jahren bemüht sich der Kulturverein um den Bau einer Moschee. Die Pläne sind in den vergangenen Jahren politisch immer wieder kontrovers diskutiert und aus verschiedenen Gründen zurückgeworfen oder verändert worden. So verzichtete der Kulturverein auf den von der Stadt auferlegten Bau von Doppelhaushälften in direkter Nachbarschaft des Gemeindezentrums. Die Planung dafür hatte allerdings viel Zeit beansprucht.

Die zuletzt bekannten Baupläne für das Gemeindezentrum sind noch einmal verändert worden. Demnach fällt die Architektur deutlich kleiner aus. Der Kulturverein verzichtet auf Kellerräume, was vor allem mit den zuvor zu hohen Baukosten zu begründen ist.Die neuen Architekten-Pläne haben jedoch keinen Einfluss auf die inhaltliche Arbeit des Kulturvereins, der neben einem Gebetsraum auch Räume für klassische Gemeindearbeit vorsieht. Mit dem Bau eines neuen Gemeindezentrums will der Kulturverein von der Hermannstraße an den Grimmelsiepen umziehen.

Schlagworte:

Dortmund am Abend

Täglich um 18:30 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.