Kuriose Flucht aus der Zelle: Mann zwängt sich durch Essensklappe – und kann einfach gehen

Polizeipräsidium Essen

Einen kuriosen Fluchtweg hat ein 32-Jähriger gewählt, der im Polizeipräsidium Essen in einer Zelle saß: Er zwängte sich durch die schmale Essensklappe. Der Fall hat weitere kuriose Züge.

Essen

05.02.2020, 10:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Essensklappen sind äußerst schmal. Dennoch gelang einem 32-Jährigen in Essen die Flucht über diesen Weg.

Essensklappen sind äußerst schmal. Dennoch gelang einem 32-Jährigen in Essen die Flucht über diesen Weg. © dpa/Archiv

Auf bemerkenswerte Weise hat sich im Essener Polizeipräsidium ein 32-Jähriger dem Gewahrsam entzogen: Er zwängte sich durch die Essensklappe einer Ausnüchterungszelle, wie eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Anschließend habe ein menschlicher Irrtum dazu geführt, dass dem Mann ferngesteuerte Sicherheitstüren geöffnet wurden, sagte die Sprecherin weiter. Er habe schließlich das Präsidium verlassen können.

Kurios: Der Mann wäre kurze Zeit später ohnehin aus dem Gewahrsam entlassen worden. Eine Strafe wegen der ungewöhnlichen Selbstentlassung erwarte ihn nicht: „Flucht ist in Deutschland nicht strafbar“, so die Polizeisprecherin. Der Vorfall ereignete sich bereits kurz vor Weihnachten. Er wurde jetzt durch einen Bericht des WDR bekannt.

dpa

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