Kurzarbeit bei Bosch Rexroth um sechs Monate verlängert

Windenergie

WITTEN Das Unternehmen Bosch Rexroth hat die Kurzarbeit in seiner Wittener Produktionsstätte um ein halbes Jahr bis Ende Mai verlängert. Das teilte Sprecherin Judith Mühlich jetzt auf RN-Anfrage mit. Ein Großteil der Belegschaft, zu der 1100 Mitarbeiter zählen, ist davon betroffen.

von Von Susanne Linka

, 16.01.2010, 09:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bosch Rexroth hat die Kurzarbeit in seiner Wittener Produktionsstätte um ein halbes Jahr bis Ende Mai verlängert.

Bosch Rexroth hat die Kurzarbeit in seiner Wittener Produktionsstätte um ein halbes Jahr bis Ende Mai verlängert.

Wie wir bereits berichteten, gibt es ist im Zuge der Wirtschaftskrise auch in der früheren Boom-Branche Windenergie einen starken Auftragsrückgang. Auch der Hersteller von Getrieben für Windenergieanlagen ist davon betroffen. "Die Schockstarre der Wirtschaft scheint sich zwar langsam zu lösen, doch wir haben noch einen steinigen Weg vor uns. Dabei halten wir an unserem Ziel fest, unsere Mitarbeiter nach Möglichkeit zu halten und den Auftragseinbruch durch Kurzarbeit abzufedern", erläutert Mühlich die Position von Bosch Rexroth.Angst vor dauerhaften Strukturveränderungen

Das Unternehmen sehe unverändert gute Chancen auf seinem Markt. Sollte es jedoch zu dauerhaften Strukturveränderungen kommen, so die Sprecherin, dann sei ein Abbau von Arbeitsplätzen nicht mehr auszuschließen.  Bis 2012 will das Unternehmen 350 Stellen abbauen, weil Teile der Produktion von Steuergeräten für Getriebe und Motoren nach Ungarn verlegt werden.