Landschaftsverband Westfalen-Lippe investiert 32 Millionen in die Kultur

Bis 2020

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) investiert bis 2020 rund 32 Millionen Euro in die Kultur. Zu dem stark gekürzten Investitionsprogramm an 15 Orten gehören der archäologische Park hinter dem Römermuseum Haltern für 8,1 Millionen Euro und eine neue Lagerhalle am Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund für 800.000 Euro. Auch die Zeche Nachtigall in Witten profitiert.

DORTMUND

, 17.06.2015, 17:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Landschaftsverband Westfalen-Lippe investiert 32 Millionen in die Kultur

Die Zeche Nachtigall in Witten bekommt einen neuen Parkplatz.

Ursprünglich hatten dem LWL-Kulturausschuss, der am Mittwoch in Bielefeld tagte, Pläne mit einem Umfang von 68 Millionen Euro vorgelegen. "Die angespannte Haushaltslage zwingt uns, Prioritäten zu setzen", sagte LWL-Direktor Matthias Löb.

Neuer Parkplatz

Dazu gehört auch endlich ein neuer Parkplatz am Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten für 2,2 Millionen Euro. Er wird den Besuchern 1,3 Kilometer Fußweg ersparen. Schloss Cappenberg erhält, wie bei den Verhandlungen zur Weiternutzung des Schlosses vereinbart (wir berichteten), eine neue Ausstellung zum Freiherrn vom Stein für 400000 Euro.

Neues Besucherzentrum

Die Rettung des Preußen-Museums in Minden kostet 700.000 Euro. Populär ist auch ein neues Besucherzentrum am Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica. Ein Gleisanschluss, der die Ruhrtalbahn mit der Henrichshütte Hattingen verbunden hätte, schaffte es dagegen nicht auf die Liste. Die endgültige Entscheidung trifft am 26. Juni der LWL-Landschaftsausschuss.

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