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Lanstroper Ei soll Solarstrom und Wasserkraft produzieren

Pläne für Wasserturm

Das Lanstroper Ei als E-Tankstelle, Solarstromanlage und Wasserkraftwerk? Das zumindest ist der Plan von Projektmanager Gerd Ebbinghaus. Er will das Lanstroper Ei zum Vorzeigeobjekt für erneuerbare Energien machen. Doch er fühlt sich von der Stadt ausgebremst.

LANSTROP

, 26.04.2014
Lanstroper Ei soll Solarstrom und Wasserkraft produzieren

Das Lanstroper Ei.

„Zahlreiche Zeitungsartikel habe ich über das Ei bisher gelesen. Ausschließlich Informationen über Probleme mit Statik oder fehlendem Geld, aber leider keine Lösungen“, so Ebbinghaus. Im Rahmen eines Expertennetzwerkes für Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und Ausbilder für Energieberater habe er sich mit seinen Kollegen bereits vor zwei Jahren Gedanken zum Ei gemacht.

Seine Entwürfe sehen vor, den denkmalgeschützten Wasserturm als CO2-neutrales Vorzeigeobjekt für erneuerbare Energien zu renovieren. Außerdem könnten am Ei eine Tankstelle für Elektrofahrzeuge und eine Ausbildungsstätte für gewerbliche Energieberater entstehen. So könne das Ei auch als Anschauungsobjekt für den Strukturwandel in der Region dienen. Mit einer integrierten Photovoltaik-Anlage würde Strom produziert, der bei Überschuss auch ins öffentliche Netz eingespeist werden könnte. Den Berechnungen zufolge könnte außerdem Wasser aus dem Lanstroper See ins Ei gepumpt werden, um beim Rücklauf in einer Turbine ebenfalls Strom zu erzeugen.

Im April 2012 habe Ebbinghaus mit seinem Team die Pläne dem Förderverein, dem Amt für Liegenschaften und der Wirtschaftsförderung vorgestellt. Geeignete Sponsoren wurden angesprochen und Finanzierungspläne mit Banken ausgearbeitet. Trotz allem (bislang ehrenamtlichen) Engagement sieht Ebbinghaus zurzeit wenig Chancen, die Pläne auch zu realisieren. Mit 35-jähriger internationaler Erfahrung und etwas Kopfschütteln sagt der Kurler: „In Liberia habe ich derartige Anlagen bereits in den 80er-Jahren gebaut.“ 

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