Lars Ricken unterstützt Schule im Kampf gegen Rassismus

Helene-Lange-Gymnasium

RENNINGHAUSEN Das Helene-Lange-Gymnasium möchte eine "Schule ohne Rassismus" werden. Auf dem Weg zu diesem offiziellen Siegel setzen die Schüler auf viele kleine Aktionen. Und einen prominenten Paten.

von Von Peter Bandermann

, 08.10.2009, 18:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

SV will ein tolerantes Schuklima Das Projekt ist eine Initiative der SV, die sich in den vergangenen zwei Jahren mehrfach gegen nationalsozialistische Flugblatt-Propaganda an der Schule zur Wehr setzen musste. "Doch es sind auch die alltäglichen Kleinigkeiten, die wir nicht dulden. Denn wir wollen ein offenes und tolerantes Schulklima", sagten die Schülersprecher Henrike und Mike (beide 17).   Wer eine Zahnspange trägt, soll nicht als "Metallfresse" beleidigt werden. Und wer keine Markenklamotten trägt, soll auch dafür nicht dumm angemacht werden.Über 800 Unterschriften gegen Rassismus

SV will ein tolerantes Schuklima Das Projekt ist eine Initiative der SV, die sich in den vergangenen zwei Jahren mehrfach gegen nationalsozialistische Flugblatt-Propaganda an der Schule zur Wehr setzen musste. "Doch es sind auch die alltäglichen Kleinigkeiten, die wir nicht dulden. Denn wir wollen ein offenes und tolerantes Schulklima", sagten die Schülersprecher Henrike und Mike (beide 17).   Wer eine Zahnspange trägt, soll nicht als "Metallfresse" beleidigt werden. Und wer keine Markenklamotten trägt, soll auch dafür nicht dumm angemacht werden.Über 800 Unterschriften gegen Rassismus

832 Unterschriften aus der Schülerschaft belegen, dass die große Mehrheit der Helene-Lange-Gymnasiasten hinter dem "Schule ohne Rassismus"-Ziel steht. Unterschreiben muss auch noch das Lehrerkollegium. "Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Einhaltung eurer Grundsätze", beendete Ricken sein Plädoyer gegen diskriminierendes Pöbeln.

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