Laschet verteidigt holprigen Start der Corona-Impfterminvergabe

Corona-Impfung

Zum Start der Impftermin-Vergabe kam es zu Komplikationen. Armin Laschet hält das für normal: „Es ist doch lebensfremd zu glauben, dass das gut geht, wenn alle gleichzeitig zum Hörer greifen.“

Düsseldorf

27.01.2021, 12:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, geht im Plenum des Landtages zum Rednerpult. Laschet unterrichtet den Landtag über die aktuellen Corona-Maßnahmen.

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, geht im Plenum des Landtages zum Rednerpult. Laschet unterrichtet den Landtag über die aktuellen Corona-Maßnahmen. © picture alliance/dpa

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat den holprigen Start der Terminvergabe für Corona-Schutzimpfungen gegen Kritik verteidigt. Anders als in anderen Bundesländern seien in Nordrhein-Westfalen alle Menschen ab 80 Jahren per Brief angeschrieben und über die Terminvergabe informiert worden, unterstrich Laschet am Mittwoch im Düsseldorfer Landtag.

„Es ist doch lebensfremd zu glauben, dass das gut geht, wenn alle gleichzeitig zum Hörer greifen.“ Zum Start der Terminvergabe waren am Montag die Anmelde-Webseiten und Hotlines geradezu überrannt worden. Gleichwohl seien in den ersten beiden Tagen jeweils zwei Impftermine an rund 275 000 Impfwillige in NRW vergeben worden, betonte Laschet.

In den nächsten Tagen würden alle der rund eine Million Menschen ab 80, die sich impfen lassen wollen, einen Termin vereinbaren können. Jenseits aller Parteipolitik müsse doch anerkannt werden, „dass das ein gigantischer Vorgang ist, eine Million Menschen zu impfen und mit Terminen zu versorgen“, sagte Laschet. Er danke Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) ausdrücklich „für diesen großen Job“.

dpa

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