Lasha Bugadze: „Lucrecia515“

Buchkritik

Die Idee, die Lasha Bugadzes Roman „Lucrecia515“ zugrunde liegt, verspricht eine amüsante Lektüre: Verheirateter Mann kann nicht treu sein, hat ständig Affären. Seine Frau hat einen Verdacht, will das Passwort des Fremdgängers knacken.

von Von Beate Rottgardt

, 01.11.2017, 06:53 Uhr / Lesedauer: 1 min

Was der georgische Autor dann daraus gemacht hat, ist leider eher zum Gähnen. Die Geschichte zieht sich in die Länge und wird schal wie ein zu lang gekautes Kaugummi.

Der untreue Sandro vergnügt sich mit diversen Damen, philosophiert mit seinen Freunden und achtet peinlich genau darauf, dass ihm seine Frau Keti nicht auf die Schliche kommt. Von der angekündigten „Komödie mit Tiefgang“ ist leider so gar nichts zu merken.

Lasha Bugadze: Lucrecia515, 314 S., Frankfurter Verlagsanstalt, 24 Euro, ISBN 978-3-627-00243-5.