Laut Studie vergleichsweise wenig Raddiebstähle in Bochum

Diebstahlzahlen steigen

Die Anzahl der Fahrraddiebstähle in Bochum nimmt zu. In Vergleich zu anderen Städten steht die Ruhrstadt aber immer noch gut dar. Die Bochumer sind im Vergleich zu anderen Städten vor Fahrraddiebstählen sicher, glaubt man einer aktuellen Studie des Versicherungsportals geld.de.

BOCHUM

, 18.07.2014, 10:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Laut Studie vergleichsweise wenig Raddiebstähle in Bochum

In Bochum gibt es laut einer Studie vergleichsweise wenig Fahrraddiebstähle.

Aufnahme in die AGFS
Die Bewerbung der Stadt für die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und  fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS) soll bald erfolgen. Zu den Aufnahmekriterien zählt unter anderem die Förderung einer radfreundlichen Infrastruktur. Die Entscheidung über eine Aufnahme fällt laut einer Sprecherin innerhalb eines Jahres. Über 70 Städte und Kommunen sind bisher Mitglieder.

Das Portal ermittelte auch, wie sicher die Bochumer Radler vor Dieben sind. Dazu errechneten die Experten, wie viele Diebstähle es je 100 000 Einwohner im Durchschnitt aller betrachteten Städte gibt (584 Fälle). Städte, deren individueller Wert mehr als 25 Prozent darüber lag, ordnete geld.de als unsicher ein. Sicher ist es dort, wo der Wert mehr als 25 Prozent darunter liegt – dazu zählt Bochum. Bochumer Radfreunde sollten dennoch wachsam sein. Denn auch wenn die Lage woanders dramatischer ist, nehmen die Fälle zu. Wurden 2012 1030 Fahrräder als gestohlen gemeldet, waren es laut Polizeistatistik 2013 schon 1223. „Es scheint so, als gebe es organisierte Banden, die sich auf Fahrräder spezialisiert haben“, erläutert Polizeisprecher Volker Schütte einen möglichen Grund für die Entwicklung. So hätten Beamte erst kürzlich eine ganze LKW-Ladung gestohlener Räder gefunden.

Besonders bei teuren E-Bikes könnten Diebe oft nicht widerstehen. Doch auch Besitzer von herkömmlichen Rädern sollten ihr Eigentum vernünftig abschließen oder erst gar nicht auf offener Straße stehen lassen. Übrigens: Für die Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS), für die Bochum sich bewirbt (wir berichteten), hat die Häufigkeit von Raddiebstählen laut einer AGFS-Sprecherin keine Auswirkung. 

Aufnahme in die AGFS
Die Bewerbung der Stadt für die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und  fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS) soll bald erfolgen. Zu den Aufnahmekriterien zählt unter anderem die Förderung einer radfreundlichen Infrastruktur. Die Entscheidung über eine Aufnahme fällt laut einer Sprecherin innerhalb eines Jahres. Über 70 Städte und Kommunen sind bisher Mitglieder.

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