LDKC-Duo lässt den Drachen fauchen

Weltmeisterschaft in Ungarn

Mit der LDKC-Beteiligung von Bendikt Steinbrink und Steven Galeski holte sich der Deutsche Kanu-Verband (DKV) bei der Drachenboot-Weltmeisterschaft in Szeged/Ungarn den Titel in der Premierclass der Herren.

SZEGED

20.08.2013, 13:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein starkes Drachenboot mit LDKC-Beteiligung stellte der DKV bei der Weltmeisterschaft in Ungarn. Zur Belohnung gab es den Titel auf der 1000-Meter-Strecke.

Ein starkes Drachenboot mit LDKC-Beteiligung stellte der DKV bei der Weltmeisterschaft in Ungarn. Zur Belohnung gab es den Titel auf der 1000-Meter-Strecke.

Nach drei Lehrgängen des DKV in Brandenburg konnten sich die jungen Sportler des LDKC nach erfolgter Auslese aus über 60 Kandidaten für das Nationalteam qualifizieren.

Beste Europäer

Beim ersten Rennen in Ungarn belegten die Deutschen als beste Europäer den undankbaren vierten Platz auf der Langstrecke (2000 m). Einen Tag später wuchs das Team über die 1000-m-Distanz über sich hinaus, schlug die haushohen Favoriten aus China und wurde Weltmeister. Ebenso hatten die starken Teams aus Nordamerika das Nachsehen.

Beflügelt vom Gold

Beflügelt von der Goldmedaille kam es über die 500-m -Distanz erneut zum Duell mit China. Nach einem für alle Beteiligten harten Duell hatten die Vollprofis aus China am Ende des Rennens ihren Drachenkopf einen Wimpernschlag eher über die Ziellinie gebracht, als die Deutschen. Dennoch wurde das Silber groß gefeiert, zumal traditionsreiche Drachenbootnationen auf die Plätze verwiesen wurden.

Für Benedikt Steinbrink und Steven Galeski war diese Weltmeisterschaft ein Meilenstein in ihrer noch jungen Karriere. Die beiden Sportler kommen aus dem Kanurennsport des Linden-Dahlhauser KC. Hier konnten sie in ihrer Jugend bereits viele Erfolge einfahren. Unter anderem wurden sie schon vom Deutschen Kanu-Verband aufgrund ihrer nationalen Erfolge für die Hope-Olympics, die Weltmeisterschaft für Junioren, nominiert."RuhrPottBoot" bei der DM

2013 setzte der LDKC aus jungen Kanurennsportlern erstmals ein Drachenboot unter dem Namen "RuhrPottBoot" bei der Westdeutschen Meisterschaft ein. Das Ergebnis übertraf die Erwartungen der Verantwortlichen. Über beide Distanzen (200 m und 500 m) siegten die Bochumer deutlich. Dass nun zwei Sportler aus diesem Boot in die Nationalmannschaft berufen wurden und gleich Weltmeister wurden, ist schöner Lohn für das Engagement der jungen Sportler.

Am 5./6. September findet in Duisburg die Deutsche Drachenbootmeisterschaft statt. Auch hier hat das RuhrPottBoot gemeldet. Fachkundige Beobachter räumen dem jungen und neuformierten Team auf jeden Fall Medaillenchancen ein.