Leberkäsjunkie

Rita Falk

Leberkäse im Brötchen ist das Leibgericht von Rita Falks Ermittler Franz Eberhofer - und dementsprechend heißt das Buch mit dem siebten Fall "Leberkäsjunkie". In den Provinzkrimis der Autorin geht es mehr am Rande um die Aufklärung eines Mordes, wichtiger scheint das munter erzählte Dorfleben zu sein.

14.02.2016, 13:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

So leidet Eberhofer diesmal an zu hohen Cholesterinwerten. Oma verzichtet also darauf, ihn mit bayerisch-deftigen Kalorienbomben zu ernähren, sondern kocht vegetarisch und bereitet Smoothies zu.

Mit seiner Susi hat der Polizist natürlich immer noch Stress. Stand der Beziehung: Freitags darf er den gemeinsamen Sohn für ein paar Stunden sehen. Und auch all die anderen skurrilen Figuren tauchen wieder auf - vom Bürgermeister über den Metzger und seinem Vegetarier als Sohn bis hin zur Klatschtante Liesl Mooshammer.

Selbstmord oder Mord?

Ermordet wurde diesmal eine Frau, die mit dem geplanten Hotelbau in Verbindung steht. In einem früheren Band lehnte das Dorf den Bau eines solchen noch ab, nun nicht mehr. Mit den Bauplänen hat der Fall allerdings nichts tun - und gelöst wird er von Eberhofer und seinem Freund Rudi so nebenbei.

Und der Papa vom Kommissar verliebt sich in die Mutter des Opfers. Empfehlenswert für Freund von Krimis mit Lokalkolorit.

 

Rita Falk: Leberkäsjunkie, 316 S., dtv, 15,90 Euro, ISBN 978-3-423-26085-5.

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