Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Lernen auf Globus

EVING Multikulturell ging es zu im Kulturcafé des Heisenberg-Gymnasiums. Auf dem „internationalen Abend“ standen verschiedene Begegnungsprojekte der Schule im Vordergrund.

25.11.2007

„Wir machen hier sozusagen Werbung für unser Austauschprogramm. Spätestens in der Jahrgangsstufe zwölf sollte jeder Schüler eine Begegnung gemacht haben“, erklärte Schulleiterin Anne Smerdka. Die Auswahl, die sich den Interessenten hierbei bietet, ist beachtenswert. Bei Partnerschulen in Israel, Polen, Frankreich, Italien und den USA fällt es dem ein oder anderen schwer, sich zu entscheiden.

Um einen kleinen Einblick zu erhalten, was die Reisenden im jeweiligen Land denn so erwartet, hatten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen sechs und zwölf auch etwas überlegt: Neben einem amüsanten Bühnenprogramm mit Musikeinlagen und Sketchen, präsentierten sie an Ständen Fotos und Wissenswertes über die Fahrtprojekte. Damit jedoch kein Schüler auf die Idee kommt, er könne mit einem Ausflug nach Amerika dem Unterricht entgehen, stellte Smerdka vorher klar: „Das ist natürlich kein Urlaub. Die Schüler nehmen im Gastland auch am Unterricht teil“.

Ziel der verschiedenen Projekte sei es, andere Kulturen zu erleben und mit Vorurteilen über andere Nationen aufzuräumen. Die letzten positiven Erfahrungen hatten diesbezüglich die Schülerinnen und Schüler der Klasse zwölf im Oktober auf ihrer Israel-Reise gemacht. Trotz der dortigen komplizierten politische Lage habe man einen sehr schönen Aufenthalt verbracht. „Wir kamen uns dort weder bedroht vor, noch haben wir einen Kulturschock erlitten. Wir wurden als Freunde empfangen und behandelt“, blickte Lehrer Hans Peter Acker zufrieden zurück. Auch für Anna Sophie Schmidt war es eine „geniale Reise.

Das war eine tolle geschichtliche Erfahrung. Und unsere Befürchtungen, wir müssten dort in Holzhütten schlafen, wurden auch nicht bestätigt“, schmunzelte die 17-Jährige.