Lichter des Friedens

Kloster Stiepel

STIEPEL Vor 20 Jahren gab der Glaube an Jesus, Menschen den Mut, die friedliche Revolution in der ehemaligen DDR zu wagen. Ohne das Wirken der Kirchen wäre diese unblutige Massenerhebung nicht möglich gewesen wären.

von Von Maximilian Heim O.Cist. (Prior Zisterzienserk

, 02.11.2009, 12:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lichterprozession in Stiepel.

Lichterprozession in Stiepel.

Daran erinnerte zum Abschluss der Wallfahrt nach Stiepel die große Lichterprozession. In seiner Predigt ging der Essener Weihbischof Ludger Schepers darauf ein, dass sich die Gläubigen im Leiden mit Christus verbinden. Aus diesem Glauben konnte der verstorbene Papst Johannes Paul II. einen großen Beitrag zum Zusammenbruch des unmenschlichen politischen Systems im ehemaligen Ostblock leisten. Friedensgebet in Leipzig 1989 versammelten sich Christen wie auch Nichtchristen in Leipzig zum Friedensgebet und zogen mit über 70 000 Menschen - brennende Kerzen in den Händen tragend - friedlich über den Innenstadtring, trotz drohenden Schießbefehls. Der Fall der Mauer am 9. November 1989 wäre ohne die Hoffnung der Gläubigen nicht möglich gewesen.