Lücklemberger kämpfen gegen nasse Keller

Wasserschäden

LÜCKLEMBERG Die Anwohner des Hans-Wilhelm-Hansen-Weges bekommen bei starkem Regen plötzlich nasse Füße - die Keller laufen voll. Als Verursacher haben die Bürger ein Regenrückhaltebecken an der Heiduferstraße ausgemacht.

von Von Dennis Werner

, 06.05.2009, 08:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Willi Peterhülseweh kämpft mit verschiedenen Trocknern um seinen Teppich.

Willi Peterhülseweh kämpft mit verschiedenen Trocknern um seinen Teppich.

Er wohnt neben Willi Peterhülseweh im Hans-Wilhelm-Hansen-Weg. Am 1. Mai kämpften sein Sohn Christopher und er gegen das einströmende Wasser. „Richtig schlimm regnete es nur für eine halbe Stunde“, berichtet Harre. Doch dieser kurze Zeitraum habe gereicht, dass das Wasser aus den Gullis und unter der Tür hindurch in den Keller lief. Bei Peterhülseweh reichte der Pegel auf geschätzte fünf Zentimeter, durchtränkte Teppiche und Möbel des Partykellers.  

Nun wundern sich beide Nachbarn, warum sie plötzlich Schwierigkeiten mit Hochwasser haben. „Unsere Häuser stehen hier seit 1983“, so Peterhülseweh. Nie habe jemand Probleme mit Wasser im Keller gehabt. Nun haben die Anwohner das Regenüberlaufbecken in der Heiduferstraße in Verdacht. Gibt es bei starkem Regen zu viel Wasser, soll dies in den angrenzenden Bach, die Schondelle, überlaufen. Das Becken gibt es seit dem Jahr 2001. Die Probleme bestehen aber erst seit dem vergangenen Jahr. „Vielleicht ist das Becken versandet“, so die Vermutung. Dem widerspricht Silke Wilts von der Emschergenossenschaft. Die Einrichtung würde regelmäßig gewartet. Auch am 1. Mai habe der Überlauf einwandfrei funktioniert. Bleiben als Erklärung nur die Wassermassen, die mit dem Regen auf Lücklemberg niederströmten.

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