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Ausstellung im Museum ist Maler Gerwin gewidmet

Kunst

40 Arbeiten des Lüner Malers Franz Gerwin sind ab Sonntag (7. April) einige Monate lang im Museum in Schwansbell zu sehen. "Diese Ausstellung war längst überfällig", so Museumsleiter Dr. Wingolf Lehnemann, der rund 20 Jahre an der Realisierung gearbeitet hatte. In der Fotostrecke sehen Sie eine Auswahl der Werke.

LÜNEN

von Von Beate Rottgardt

, 03.04.2013
Ausstellung im Museum ist Maler Gerwin gewidmet

Kulturbüroleiter Uwe Wortmann (l.) und Museumsleiter Dr. Wingolf Lehnemann mit einigen der Landschafts- und Städtebilder Franz Gerwins. Am Sonntag wird die Ausstellung eröffnet.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Gerwin-Ausstellung

Der 1891 in Lünen geborene Franz Gerwin hatte Einflüsse des Impressionismus, Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit während seiner Schaffensphase mitbekommen und sich doch von keiner Richtung vereinnahmen lassen, sondern seinen eigenen Weg gefunden.
03.04.2013
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Dieses Bild von Franz Gerwin konnte das Museum vor einigen Monaten dank eines Spenders erwerben und restaurieren.© Von Beate Rottgardt
Eine Landschaftsszene mit Schloss Schwansbell.© Von Beate Rottgardt
Szenen aus dem alten Lünen, gemalt von Franz Gerwin.© Von Beate Rottgardt
Solch schöne Fachwerkhäuser standen einst in Lünen, bevor sie der Neubau-Wut der 60er Jahre zum Opfer fielen.© Von Beate Rottgardt
Das Portrait aus dem Jahr 1932 zeigt den Unternehmer Richard Quitmann vor seinem Werk.© Von Beate Rottgardt
Das Selbstportrait zeigt Franz Gerwin vor dem Hüttenwerk.© Von Beate Rottgardt
Dieses Portrait aus dem Jahr 1931 zeigt Maria Giesbert.© Von Beate Rottgardt
Kulturbüroleiter Uwe Wortmann (l.) und Museumsleiter Dr. Wingolf Lehnemann mit einigen der Landschafts- und Städtebilder Franz Gerwins. Am Sonntag wird die Ausstellung eröffnet.© Foto: Beate Rottgardt
Schlagworte Lünen

Denn viele der Bilder sind Leihgaben. Der 1891 in Lünen geborene Franz Gerwin hatte Einflüsse des Impressionismus, Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit während seiner Schaffensphase mitbekommen und sich doch von keiner Richtung vereinnahmen lassen, sondern seinen eigenen Weg gefunden.

 Und dabei die Lüner Geschichte in verschiedenen Kunstformen festgehalten. So sind zahlreiche Bilder der alten Fachwerkhäuser zu sehen, von denen viele dem Bauboom der 60er Jahre zum Opfer gefallen sind. Zurecht trägt die Ausstellung auch deshalb den vielsagenden Titel "Schöne kleine Stadt".  In seinen Portraits zeigte Gerwin, nach dem eine Straße im Gebiet Wethmar Mark benannt ist, beispielsweise den Unternehmer Quitmann vor dessen Werk und auch sich selbst vor dem Hüttenwerk.

 Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag um 11 Uhr wollen auch Gerwins Sohn Klaus und sein Enkel kommen. Klaus Gerwin (87) ist ein Weltenbürger, lebte lange in Kalifornien und Mittelamerika und folgte den beruflichen Spuren des Vaters. Auch er ist Künstler.

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