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Fenster öffnen im Advent

ALSTEDDE Zum sechsten Mal lädt der Paul-Gerhardt-Bezirk zum „Fenster im Advent“ ein – und schon Mitte Oktober waren alle Fenster vergeben.

von Von Beate Rottgardt

, 23.11.2007
Fenster öffnen im Advent

Presbyterin Bettina Voß (l.) und Pfarrerin Claudia Reifenberger freuen sich, dass die Aktion "Ein Fenster im Advent" in Alstedde so viele Mitstreiter gefunden hat.

„Wir mussten in diesem Jahr sogar einigen Interessenten absagen“, so Pfarrerin Claudia Reifenberger. Immerhin acht neue Teilnehmer haben sich gemeldet, darunter beispielsweise zwei Familien aua der Krabbelgruppe und auch die Sparkasse. Der katholische und der evangelische Kindergarten sind ebenso wieder dabei wie das Coldinne-Stift, in dem das Fenster mit Rücksicht auf die betagten Bewohner nach innen geschmückt wird.

Überhaupt legten Pfarrerin Reifenberger und Presbyterin Bettina Voß Wert darauf, dass auch interessierte katholische Familien einbezogen werden. Auch sie selbst öffnet ein Fenster – weil der Posaunenchor der ev. Gemeinde gerne mitwirken wollte. „Falls es an diesem Tag schlechtes Wetter ist, brauchen wir drinnen Platz zum Ausweichen, da ist das Gemeindehaus geeignet.“

Keine Massenveranstaltung

Für die Gastgeber, so Bettina Voß, soll der Abend in der ohnehin hektischen Adventszeit nicht noch große zusätzliche Arbeit bedeuten. „Es soll keine Massenveranstaltung werden“, erklärt die Presbyterin. Jeder Gastgeber lädt meistens seine Nachbarn und Freunde zum Fenster-Tag ein. Dann gibt es ein heißes Getränk und vielleicht Plätzchen oder Stollen.

Im Mittelpunkt steht diesmal täglich das bekannte Adventslied „Macht hoch die Tür“. Denn Claudia Reifenberger möchte die kirchliche Wurzel der Adventszeit hervor heben. Deshalb ist die Aktion Fenster auch an jedem der vier Adventssonntage im Paul-Gerhardt-Haus zu Gast. „Wir haben an jedem Sonntag unterschiedliche Themen bis es auf Weihnachten und die Krippe zuläuft“, berichtet die Seelsorgerin. Am 1. Advent heißt es „Angst und Hoffnung“, am zweiten „Wüste und neues Leben“, am dritten „Streit und Friede“ und am 23. Dezember „Leblosigkeit und Menschwerdung“.

Auch an den Sonntagen wird es Heißgetränk und kleine Knabbereien geben, dazu eventuell meditative Musik. Und auch die Sandlandschaft, die die Kindergartenkinder gestalten und die an jedem Adventssonntag näher zur Krippe führt, wird eingebunden. Wenn die Gastgeber mögen, können sie auch ein Gedicht oder eine Geschichte zur Adventszeit vortragen. Die Infozettel verteilen jetzt die künftigen Konfirmanden in Alstedde.

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