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Frühstück ist wichtig für Schüler

HORSTMAR Diabetes kann auch Kinder und Jugendliche treffen - diese Erkenntnis nehmen zurzeit Schüler der Ludwig-Uhland-Realschule aus einem ungewöhnlichen Unterricht mit.

von Von Beate Rottgardt

, 14.11.2007
Frühstück ist wichtig für Schüler

Apotheker Friedrich Karl Küppersbusch (r.) informiert in dieser Woche in der Ludwig-Uhland-Realschule Schüler über das Thema Diabetes.

Apotheker Friedrich Karl Küppersbusch besuchte am Montag und Dienstag Klassen der Realschule und wird auch am Freitag dort sein, um in der Weltdiabetiker-Woche über die Volkskrankheit mit den Jugendlichen zu sprechen.

Am Dienstag war er beispielsweise in einer Biologiestunde eines Französischkurses der Jahrgangsstufe 7 zu Gast. Die Jugendlichen behandeln dort zurzeit das Thema Gesundheit und da passte der Vortrag von Küppersbusch gut ins Konzept.

Bewegungsmangel, Fehlernährung und Übergewicht

"Diabetes muss behandelt werden", hob der Besitzer der Barbara-Apotheke hervor. Und erläuterte, dass Diabetes Typ 1 aufgrund von erblichen Bedingungen oder durch Infektionskrankheiten vorwiegend junge Menschen trifft. Allerdings leiden von den Diabetikern in Deutschland nur fünf bis zehn Prozent an Typ 1. Mit über 90 Prozent ist Typ 2, der meistens in älteren Jahren auftritt, wesentlich häufiger. "Ich hab in der Kur ein Mädchen getroffen, das Diabetes hatte", so eine Schülerin.

Ein Junge wusste von seinem Opa, das dieser an Diabetes leidet. Oft, so Küppersbusch, sind - neben erblichen Komponenten - Bewegungsmangel sowie Fehlernährung und Übergewicht schuld, dass die Erkrankung auftritt.

Gefährliche Spätfolgen drohen

Küppersbusch schilderte Symptome und die gefährlichen Spätfolgen wie Nieren-, Netzhaut- oder Nervenschädigung. Und er betonte, wie wichtig auch bei den Schülern ein morgendliches Frühstück ist. "Der Körper braucht Energie. Besser ist es morgens wenigstens Cornflakes oder Müsli zu essen als gar nichts."

Denn auch die Konzentration leide, wenn die Kinder nicht daheim frühstücken. Küppersbusch: "Lieber eine Viertelstunde früher aufstehen und in Ruhe essen." Allerdings nicht zu viel Weißbrot. Und auch vor zu viel süßer und koffeinhaltiger Limonade warnte der Apotheker die Jugendlichen.

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