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Großes Herz für den Nächsten

LÜNEN Eigentlich wollte Ordensschwester Coelia nur eine kleine Abschiedsfeier. Doch es kam eine große Schar von Wegbegleitern, die der 74-Jährigen vom Orden der Franziskanerinnen zu Münster-Mauritz gestern alles Gute für die Zukunft wünschten.

von Von Magdalene Quiring-Lategahn

, 08.11.2007
Großes Herz für den Nächsten

Schester Coelia (M.) wurde gestern im Marienhospital verabschiedet.

Zwölf Jahre lang leitete Schwester Coelia am St.-Marien-Hospital den größte Konvent außerhalb des Mutterhauses. „So ähnlich wie die Oma zuhause“, beschreibt sie ihre Aufgabe. Es sind „die vielen kleine Liebesdienste“, wie Pflegedirektorin Marie-Luise Stoverock erläutert, die das Wirken der Konvent-Oberin geprägt haben, „eine tolle Lebensleistung.“

Ordensfrau half in der Seelsorge

 Die Ordensfrau widmete sich ihren sieben Mitschwestern, aber auch Schwerstkranken und Bedürftigen. Sie half in der Seelsorge und „hat ein großes Herz“, schildert Verwaltungsdirektor Axel Weinand. Zweimal verlängerte Schwester Coelia ihre Zeit in Lünen, nach zwölf Jahren empfiehlt der Orden einen Wechsel. Schon ab heute wird die gebürtige Wernerin im Stift Tilbeck bei Havixbeck behinderten Menschen zur Seite stehen.

1956 in den Orden eingetreten

Schwester Coelia trat 1956 in den Orden ein, legte 1959 ihr Ordensgelübde und 1960 das Krankenpflegeexamen ab. 1984 qualifizierte sie sich zur Pflegedienstleiterin. Neun Jahre vorher hatte sie kurz vor der Berufung zur Oberin innerhalb von acht Wochen ihren Führerschein gemacht. Noch heute ist sie in ihrem Golf mobil. „Wir werden sie vermissen“, sagt Axel Weinand. Viele denken ähnlich. Wer ihre Nachfolge antritt, steht noch nicht fest.

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