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Kletterwald in Cappenberg kann kommen

CAPPENBERG Unter dem Slogan „Abenteuer und Erlebnissport für jedermann“ will der action & fun club Lünen e.V. (AFC) Lünen einen pädagogischen Kletterwald am Rande des Cappenberger Sees errichten.

von Von Michael Blandowski

, 29.08.2008
Kletterwald in Cappenberg kann kommen

Ein Hochseilgarten wie diesen in der Nähe von Koblenz soll demnächst auch in den Cappenberger Wäldern gebaut werden.

Vertreter der Lüner Jusos sowie von „Pro Lünen“ nahmen am Donnerstagabend eine Begehung des 3000 Quadratmeter umfassenden Geländes vor. Jens Krause, Vorsitzender des AFC–Lünen, war glücklich, dass nach dem kurzfristig abgelehnten Kletterwaldbau in Schwansbell, schnell ein neues passendes Gelände gefunden wurde.

Alle angereisten Vertreter sprachen sich übereinstimmend für den Bau eines Hochseilgartens aus. Insbesondere für Jugendliche, Schüler und Unternehmen sei der pädagogische Kletterwald geeignet, um den Zusammenhalt untereinander zu steigern. Klettern in fünf bis sechs Meter Höhe, unter fachmännischer Leitung durch ausgebildete Hochseilgärtentrainer des AFC Lünen, sei die Zielsetzung.  Ehe jedoch eifrig von Baum zu Baum geklettert werden kann, müssen noch einige Hürden übersprungen werden. Neben der fachmännischen Herstellung des Geländes (wird durch den AFC Lünen geleistet) ist ein Baumgutachten notwendig. Die Gesamtkosten des Gutachtens pendeln nach Aussage des AFC zwischen 10.000 und 15.000 Euro.

Als potentieller Förderer konnte „Kinderfreundliches Lünen“ bereits 1500 Euro sammeln. Zusätzlich benötigtes Equipment lassen die Gesamtkosten schnell auf rund 30.000 Euro steigen. „Wir halten Ausschau nach weiteren Sponsoren, damit wir in naher Zukunft unseren pädagogischen Kletterwald eröffnen können. Bereits zu Beginn der Herbstferien wollen wir mit dem Niedrigseilklettern am unteren Level beginnen. Dann sollen Schüler der Lüner OGATAS die Pionierarbeit leisten. Die Aufräumarbeiten auf unserem Gelände werden sicherlich dann abgeschlossen sein“, hofft der AFC-Vorsitzende Jens Krause auf eine rege Nachfrage. Die angedachte Kursgebühr beträgt rund 20 Euro pro Stunde. 

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