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NWL mahnt Eurobahn ab, Politik fordert externen Gutachter

Zweckverbands-Versammlung

Der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) hat die Eurobahn abgemahnt. Außerdem soll ein externer Gutachter das Management bewerten. Viel Zeit hat er dafür nicht.

Lünen, Selm, Werne

, 06.12.2018
NWL mahnt Eurobahn ab, Politik fordert externen Gutachter

Die Eurobahn sorgt auf der Strecke zwischen Münster und Lünen für Ärger. © Steur

Die Abmahnung bezieht sich auf alle Streckennetze, die das Eurobahn-Unternehmen Keolis im Bereich des Zweckverbands betreibt. Bisher hatte der NWL lediglich das Streckennetz im Teutoburger Wald abgemahnt. „An dieser Stelle hätten wir tatsächlich eine zweite Abmahnung, das bedeutet, dass dieser Vertrag kritisch ist“, erklärte NWL-Sprecher Uli Beele im Gespräch mit unserer Redaktion.

Beschwerden häufen sich

Als „kritisch“ würden wohl nur optimistische Pendler die Performance der Eurobahn zwischen Dortmund und Münster beschreiben. Seitdem auch noch Reparaturarbeiten auf der Strecke hinzugekommen sind, mehren sich die Beschwerden (und Beschimpfungen) der betroffenen Zugnutzer.

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Das ist auch dem NWL nicht entgangen, wie Beele ausführt: „Die Politik hat einen weiteren Punkt formuliert, wonach ein externer Gutachter das Management der Eurobahn nach unseren Vorgaben durchleuchtet und prüft, was man verbessern kann.“

In der nächsten Verbandsversammlung am 4. April 2019 soll dieser Gutachter einen Bericht abgeben - und der NWL will schauen, wie sich die Eurobahn bis dahin gemacht hat.

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