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Schreiter baut Bauverein

LÜNEN Das Büro „architekten schreiter“ wird das neue Verwaltungsgebäude des Bauvereins an der Langestraße/Viktoriastraße bauen. Das Lüner Büro setzte sich im Wettbewerb gegen renommierte Konkurrenz durch.

von Von Dieter Hirsch

, 28.11.2007

Das hat eine Preisjury entschieden. Dabei hat sich das Büro des Lüner Architekten Björn Schreiter gegen neun hochkarätige Büros u.a. aus Düsseldorf und München durchgesetzt. „Und das mit Abstand“, wie Bauvereins-Geschäftsführer Friedhelm Deuter dem Ausschuss für Stadtentwicklung am Dienstag mitteilte. „Das ist eine große Freude für uns, dass sich ein Lüner Büro durchgesetzt hat“, so Deuter weiter. „Da bleibt die Arbeit in der Lippestadt“.

Tradition und Moderne

Wie unsere Zeitung berichtete, ist der Platz für die 28 Mitarbeiter und vier Auszubildenden im Haus am Spormecker Platz längst zu klein geworden. Ursprünglich wollte sich der Bauverein an diesem Standort vergrößern, musste diese Pläne aber ad acta legen. Nun wird eine neue Zentrale gegenüber Mercedes Benz entstehen. Diese soll dem Wettbewerbsbeitrag zufolge ein zweigeschossiges Gebäude mit einem lichten Foyer werden. „Das Haus verbindet Tradition mit der Moderne“, so Deuter. Das Foyer soll als Ausstellungsfläche für Projekte des Bauvereins dienen. Das Gebäude werde energetisch top ausgerüstet sein, kündigte der Geschäftsführer des Bauvereins an. Eventuell werde noch über ein weiteres Geschoss nachgedacht. „Der Eingang wird zur Langestraße ausgerichtet.“

Sportplatz muss weichen

Unter dem Haus wird eine Tiefgarage mit 50 Stellplätzen entstehen, weitere zehn werden neben dem Gebäude angelegt. „Wir haben einen überzeugenden Entwurf. Es zeigt sich, dass wir über Wettbewerbsverfahren immer gut gefahren sind“, so Beigeordneter Jürgen Evert. Für die neue Bauverein-Zentrale wird ein Teil des Sportplatzes an der Viktoriastraße überplant. „Dieser Platz ist aus Sicht der Geschwister-Scholl-Gesamtschule entbehrlich. Der Platz wird aber von Kindern und Jugendlichen als Bolzplatz genutzt. Dafür werden wir einen Ersatz finden“, so Evert.

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