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St.-Marien-Hospital ist sauer

LÜNEN Mit dem „Zeugnis“, das der aktuelle Klinik-Führer Rhein-Ruhr dem St.-Marien-Hospital ausstellt, ist das Krankenhaus „nicht zufrieden“.

von Von Peter Fiedler

, 08.11.2007
St.-Marien-Hospital ist sauer

Die neue Rechtsform einer GmbH ermöglicht es dem St.-Marien-Hospital, sich mit anderen Krankenhäusern in Verbünden zusammenschließen.

Das erklärte Verwaltungsdirektor Axel Weinand auf Anfrage. Mit sechs Abteilungen hat sich das Hospital an der Datenerhebung des Initiativkreises Ruhrgebiet in 75 Krankenhäusern beteiligt. Die Klinik am Park in Brambauer hat nicht mitgemacht.

Befragung während der Umbauphase

Die Patientenbefragung habe stattgefunden, als die Umbaumaßnahmen für die Zentrale Patientenaufnahme in vollem Gange und das Haus zu dem noch an der Kapazitätsgrenze belegt gewesen sei. Das habe die Ergebnisse gedrückt. Eine eigene Befragung, nachdem die Zentrale Aufnahme in Betrieb war, sei deutlich besser ausgefallen.

Top-Noten der Patienten

      Mit den Zimmern waren die Patienten am wenigsten zufrieden. Für Weinand spiegelt sich hier der bauliche Zustand einzelner Gebäude wider. Er betonte, dass 2008 der A-Bau saniert werden soll. Beim Vergleich der Patientenurteile zum Erfolg der Behandlung rät der Verwaltungsdirektor zur Vorsicht. Top-Noten der Patienten bekommt die Viszeralchirurgie (operative Behandlung innerer Organe), während die Orthopädie/Unfallchirurgie im Urteil der Patienten deutlich schlechter abschneidet, gefolgt von der Gefäßchirurgie.

Schwere Fälle

„In unserer Unfallchirurgie werden besonders viele Traumapatienten behandelt und auch in der Gefäßchirurgie überdurchschnittlich viele schwere Fälle“, so Weinand. Soll heißen: Bei schweren Fällen stellt sich Erfolg schwerer ein als bei leichten.  Den Klinik-Führer gibt es für 9,95 Euro im Buchhandel.

    

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