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Wiefelspütz: In der Pflege muss es menschlich bleiben

CAPPENBERG „Im Bereich von Pflege können nicht nur marktwirtschaftliche Bedingungen herrschen, das muss menschlich bleiben“ – SPD-Bundestagsabgeordneter Dr. Dieter Wiefelspütz zeigte sich am Donnerstag sichtlich beeindruckt von der Arbeit im Caritas-Kurzzeitpflegeheim St. Elisabeth.

von Von Beate Rottgardt

, 29.08.2008

„Wir müssen sicherstellen, dass Häuser wie dieses weiter existieren, um die häusliche Pflege zu stabilisieren. Hier darf es keinen ruinösen Wettbewerb geben“, betonte er im Gespräch mit Caritas-Vertretern. In St. Elisabeth, das 2009 20-Jähriges feiert, begrüßten ihn Ute Holtermann, Leiterin des Altenzentrums St. Norbert, zu dem das Kurzzeitpflegeheim gehört, und die Leiterin von St. Elisabeth, Rita Kiefer.

Zuvor hatte der Politiker mit dem neuen Caritas-Geschäftsführer Jörg Klärner und Caritas-Vorstand Dieter Weidemann über die zahlreichen Aktivitäten des Verbandes gesprochen. Dass die Caritas unverzichtbar für Lünen sei und – ebenso wie Diakonie und AWO – Aufgaben übernimmt, die der Staat allein nicht leisten kann, hob Dr. Wiefelspütz hervor.

Dass sich die Aufgaben auch in der Kurzzeitpflege gewandelt haben, erläuterten Rita Kiefer und Ute Holtermann. So sei die Verweildauer im Krankenhaus kürzer geworden und manch ein Patient nutzt die Kurzzeitpflege als Übergang, bevor er wieder nach Hause oder auch in stationäre Pflege kommt. Hier finden auch zahlreiche Beratungsgespräche mit den Senioren und deren Angehörigen statt.

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