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Wildschwein flüchtet durch die Stadt zum Schlachthof

LÜNEN Ein verirrtes und verwirrtes Wildschwein sorgte heute für Aufregung in Lünen. Der laufende Keiler fand sein Ende schließlich dort, wo normalerweise nur Hausschweinen das letzte Stündlein schlägt. Wenige Meter vom Schlachthof entfernt erlegte ein Jäger den wilden Eber.

von Von Günther Goldstein

, 26.11.2007
Wildschwein flüchtet durch die Stadt zum Schlachthof

Völlig aufgebracht rannte das Tier zwischen den geparkten Autos herum und suchte einen Ausgang.

Gegen 11.30 Uhr bemerkten Mitarbeiter der Stadtwerke das Wildschwein mitten in der Innenstadt. Es hatte sich offenbar aus den Wäldern der Umgebung verirrt und vom Schlachthof her vertraute Gerüche wahrgenommen. Doch bevor der Keiler direkt in den Schlachthof an der Borker Straße laufen konnte, wurde er auf einen eingezäunten Parkplatz auf dem direkt angrenzenden Stadtwerke-Gelände getrieben.

Mehrere Autos demoliert

Während der wilde Eber dort mehrere Autos demolierte, beratschlagten Behördenvertreter, was zu tun sei. Polizei, Ordnungsamt, ein Tierarzt, Mitarbeiter des Schlachthofes und ein Jäger waren vor Ort. Weil das Wildschwein völlig in Panik geraten war und sogar das massive Metalltor zum Parkplatz fast zerlegte, ließ man den Plan fallen, das Tier zu betäuben und wieder in freier Wildbahn auszusetzen. „Ein Jäger hat ihn fachmännisch erlegt“, berichtete Stadtsprecher Reinhold Urner.

  

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