Lütgendortmunder Marktplatz wird für 65.000 Euro saniert

Montag geht's los

Dem Marktplatz Lütgendortmund wurde eine Verjüngungskur verordnet: Weil der Zahn der Zeit am Pflaster des Heinrich-Sondermann-Platzes genagt hat und die Fläche vielen Belastungen ausgesetzt war, soll nun eine Sanierung Schönheitsmakel und Stolperfallen wieder glätten. Wir verraten, was genau geplant ist.

LÜTGENDORTMUND

, 09.03.2017, 16:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lütgendortmunder Marktplatz wird für 65.000 Euro saniert

Am Montag geht es los: Dann beginnen die Sanierungsarbeiten am Marktplatz Lütgendortmund.

Fertiggestellt wurde der Platz 1998, umgerechnet 890.000 Euro Fördergelder gab es damals dafür. Laut Stadtsprecherin Heike Thelen sollen die Arbeiten am Montag (13.3.) beginnen. Das Tiefbauamt habe die Instandsetzung beauftragt, erklärte sie auf Anfrage dieser Zeitung. Das Lifting erfolge in drei Schritten: Teilflächen des Natursteinpflasters sollen neu verfugt, defekte Klinkersteine ausgetauscht sowie fehlende oder gebrochene Betonplatten erneuert werden.

65.000 Euro

„Die Baukosten belaufen sich auf circa 65.000 Euro, die die Bezirksvertretung Lütgendortmund finanziert“, so Heike Thelen. Den Beschluss zur Sanierung des Heinrich-Sondermann-Platzes fasste das Gremium bereits am 17.11.2015, berichtete Bezirksverwaltungsstellenleiterin Birgit Durrei auf Anfrage.

Die Bauzeit beläuft sich laut Heike Thelen auf circa vier Wochen: „Sofern geeignete Wetterbedingungen herrschen.“ Der Marktbetrieb – mittwochs und samstags – werde durch die Bauarbeiten nicht beeinträchtigt. In den vergangenen Wochen ist auch aus einem anderen Grund viel über den Marktplatz diskutiert worden: Soll er für den Autoverkehr wieder geöffnet werden oder nicht? Wie berichtet, gibt es dazu in der Bevölkerung kein einheitliches Meinungsbild.

Parken auf dem Marktplatz

Jetzt hat sich erneut Ratsvertreter Heinz Neumann, der bekanntlich das Parken auf dem Marktplatz befürwortet, noch einmal zu Wort gemeldet. Zum Argument, dass mit der Öffnung des Platzes Fördergelder zurückgezahlt werden müssten, schreibt er: „In Huckarde hat man gezeigt, wie man einen Marktplatz aus der Bindungsfrist herausbekommt.“ Zudem frage er sich, ob für die große Reparatur nicht auch wieder öffentliche Fördergelder fließen müssten?

Schließlich möchte Heinz Neumann noch wissen, wie und wann eine Parkraum-Erweiterung der Feuerwachen-Fläche, die als Alternative zur Marktplatz-Öffnung im Gespräch ist, denn realisierbar ist?

Lesen Sie jetzt
Ruhr Nachrichten Geschwindigkeits-Überschreitung

Dortmunderin muss Führerschein abgeben – Polizei und Stadt wissen nicht mehr, wo er ist