Lufthansa sagt Gedenkfeier zum Jahrestag des Germanwings-Absturzes ab

Corona-Krise

Bei dem Germanwings-Absturz am 24. März 2015 kamen alle Passagiere aus 17 Nationen in Südfrankreich ums Leben. Die Gedenkfeier zum Jahrestag hat Lufthansa wegen der Corona-Krise nun abgesagt.

Essen/Paris

14.03.2020, 10:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lufthansa sagt Gedenkfeier zum Jahrestag des Germanwings-Absturzes wegen Corona-Krise ab.

Lufthansa sagt Gedenkfeier zum Jahrestag des Germanwings-Absturzes wegen Corona-Krise ab. © Rolf Vennenbernd/dpa

Die Lufthansa hat die für den 24. März geplante Gedenkfeier zum fünften Jahrestag des Germanwings-Absturzes in Südfrankreich wegen der Corona-Krise abgesagt.

International Anreisende: Gedenkfeier untersagt

Die französischen Behörden hätten aufgrund der Ausbreitung des Virus in Europa ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen, das eine Veranstaltung mit vielen international anreisenden Personen in dieser Größenordnung untersage, heißt es in einem der dpa vorliegenden Schreiben an die Angehörigen vom Freitag.

„Es ist uns damit zu unserem großen Bedauern nicht mehr möglich, eine Gedenkfeier durchzuführen.“ An der bislang jährlich in der Absturzregion veranstalteten Feier hatten im vergangenen Jahr nach früheren Angaben der Lufthansa rund 300 Menschen teilgenommen.

Passagiere kamen aus 17 Nationen

Bei dem Absturz der Maschine am 24. März 2015 in den südfranzösischen Alpen waren alle 150 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Sie kamen aus 17 Nationen, die meisten aus Deutschland und Spanien.

Nach Überzeugung der französischen Ermittler hatte der psychisch kranke Copilot die Maschine absichtlich zum Absturz gebracht. Unter den Opfern waren auch 16 Schüler und zwei Lehrerinnen aus dem nordrhein-westfälischen Haltern.

dpa

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