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Mädchenware

Norbert Horst

Schüsse in einem Dortmunder Bordell. Mehrere Frauen werden getroffen. Die russische Prostituierte Dajana stirbt, ihre Freundin Anastasia und eine weitere Frau werden verletzt. Die Zuhälter nehmen Anastasia mit, die andere Frau kommt schwer verletzt ins Krankenhaus.

25.01.2015 / Lesedauer: 2 min
Mädchenware

Norbert Horstgrothus

Die Polizei bildet eine Mordkommission, in der auch Kommissar Thomas Adam, genannt "Steiger", und seine junge Kollegin Jana mitarbeiten. Jana hat nach einem Fehler bei einem Einsatz große psychische Probleme. Sie gibt sich die Schuld daran, dass ein Kollege bei dem Einsatz von Kriminellen schwer verletzt wurde.

Doch auch "Steiger" hat Sorgen. Denn er kennt die schwer verletzte Prostituierte, die im Krankenhaus liegt. Der Beamte und die Frau haben seit langem ein Verhältnis, das sie bislang allerdings gut geheim halten konnten.

Schleppende Ermittlungen

Die Ermittlungen im Rotlicht-Milieu kommen nicht voran. "Steiger" beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Und auch Nadeshda, eine Freundin der russischen Prostituierten aus deren Heimat, kommt nach Dortmund, um nach Anastasia zu suchen.

Der Krimi schleppt sich ein wenig mühsam dahin. Dass der Autor selbst Ermittler bei der Polizei ist, scheint Fluch und Segen zugleich.

Das Geschehen rund um "Steiger" und sein Team wirkt ungeheuer authentisch. Aber leider auf Dauer auch ein wenig langweilig.

Als Krimi-Leser will und muss man auch nicht unbedingt jedes Detail der Ermittlungsarbeit kennen. Hier hätte der Spannung ein wenig Straffung und Mut zur Lücke sicher gut getan.

 

Norbert Horst: Mädchenware, 352 S., Goldmann, 8,99 Euro, ISBN 978-3-442-48166 8.

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