Mahamadou Issoufou

Mahamadou Issoufou

Damit weniger Menschen die Überfahrt über das Mittelmeer wagen, will Europa enger mit afrikanischen Ländern zusammenarbeiten. Die Mittel: Unterstützung für örtliche Sicherheitskräfte, Wirtschaftshilfe

Afrika braucht jedes Jahr 20 Millionen zusätzliche Jobs. Die hohe Jugendarbeitslosigkeit auf dem Nachbarkontinent ist auch für die Europäer ein Problem. Deshalb holt die Kanzlerin jetzt die G20-Staaten mit ins Boot.

Afrika braucht jedes Jahr 20 Millionen zusätzliche Jobs. Die hohe Jugendarbeitslosigkeit auf dem Nachbarkontinent ist auch für die Europäer ein Problem. Deshalb holt die Kanzlerin jetzt die G20-Staaten mit ins Boot.

Bei ihrem Besuch in Niger wirbt Merkel für gemeinsame Projekte, damit weniger Afrikaner zu Flüchtlingen werden. Ihr Gastgeber signalisiert Kooperationsbereitschaft - und fordert viel mehr europäisches Geld.

Deutschland will sich mehr für Afrika engagieren - das macht die Kanzlerin auf Reisen klar. Damit Menschen in ihren Heimatländern bleiben, soll europäische Unterstützung zwei Elemente kombinieren.

Die Zahl der Afrikaner, die sich auf den lebensgefährlichen Weg über das Mittelmeer nach Europa machen, soll kleiner werden. Das ist das Ziel eines EU-Afrika-Sondergipfels. Aber wie soll das gehen? Beide