Mahnwache mit stillem Gedenken

WITTEN Die Stadt Witten, das Kulturforum, die Deutsch-Israelische Gesellschaft Witten und der Freundeskreis der Israelfahrer rufen die Wittenerinnen und Wittener auf, am Freitag, 9. November, um 18 Uhr am Ort der ehemaligen Synagoge (Breite-/Ecke Synagogenstraße) an der Mahnwache zur Erinnerung an die so genannte Reichspogromnacht teilzunehmen.

08.11.2007 / Lesedauer: 2 min

„Bei der Mahnwache wird es in diesem Jahr keine Reden geben, stilles Gedenken ist angesagt, Kränze können selbstverständlich niedergelegt werden“, so die Leiterin des Wittener Stadtarchivs Dr. Martina Kliner-Fruck. „Wir bitten um Verständnis, dass die     Synagogenstraße wegen der Veranstaltung am Freitag zwischen 18 und 18.30 Uhr für die Fahrzeugverkehr gesperrt wird.“

Ausstellungseröffnung Im Anschluss daran werden um 19 Uhr im Märkischen Museum die Ausstellungen „Jüdische Häftlinge im KZ Sachsenhausen 1936 bis 1945“ eröffnet. Dort werden Bürgermeisterin Sonja Leidemann und der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Witten, Klaus Lohmann, Grußworte sprechen. Prof. Dr. Günter Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und Leiter der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen, führt im Anschluss in die Ausstellung ein. Schulklassen können sich unter der Rufnummer 5 81 25 50 anmelden.