Mann nach Wohnungsbrand in Lebensgefahr

Feuer in Marten

In einem Mehrfamilienhaus in der Schulte-Heuthaus-Straße im Dortmunder Stadtteil Marten hat es am Mittwochmorgen gebrannt. Dabei wurde ein Mann lebensgefährlich verletzt. Die Suche nach der Brandursache läuft - das Gebäude ist unbewohnbar.

MARTEN

, 06.09.2017, 08:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mann nach Wohnungsbrand in Lebensgefahr

Über Drehleitern gelangten die Feuerwehrleute zu der Wohnung im ersten Obergeschoss, in dem der Brand ausgebrochenw ar.

Wie Andreas Pisarski, Pressesprecher der Dortmunder Feuerwehr, unserer Redaktion berichtete, brach das Feuer gegen 7.30 Uhr in einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines zweigeschossigen Anbaus eines Mehrfamilienhauses aus. Ein privater Rauchmelder hatte Alarm geschlagen. Beim Eintreffen der Feuerwehr "kamen bereits dichte schwarze Rauchwolken aus einem Fenster".

Im verrauchten Treppenhaus kam den Trupps der Bewohner der betroffenen Wohnung entgegen - der 45-Jährige erlitt laut Feuerwehr schwerste Verletzungen an Händen und Gesicht. Wie die Polizei in einer ersten Anfrage mitteilt, seien die Verletzungen lebensbedrohlich. Ein in der Nachbarwohnung tätiger Handwerker kam unverletzt davon.

Weitere elf Bewohner des Anbaus hielten sich im Freien auf und wurden durch Einsatzkräfte betreut. Einige Personen wurden durch die Einsatzkräfte in ihren Wohnungen betreut, bis der Treppenraum rauchfrei war und sie ungefährdet ins Freie geführt werden konnten.

Polizei ermittelt

Mittlerweile, so Andreas Pisarski, sei das Feuer gelöscht, die Einsatzkräfte seien abgerückt. Noch für den Vormittag plant die Feuerwehr allerdings eine weitere Kontrolle des Einsatzortes, um unter anderem zu prüfen, ob alle Glutnester beseitigt werden konnten. Zu den genauen Umständen des Brandes liegen bisher keine Informationen vor. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Aufgrund der sehr großen Menge an Ruß, der sich im Haus abgesetzt hat, musste die Feuerwehr das Gebäude für unbewohnbar erklären.

Wir berichten weiter.

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