Marco Antwerpen sieht Rot - Kaiserslautern verliert spät in dramatischer Schlussphase

Fußball

Weil Schiedsrichter Manuel Gräfe dem 1. FC Kaiserslautern einen Elfmeterpfiff verwehrt, brennen bei Marco Antwerpen die Sicherungen durch. Er kassiert Rot und der FCK eine späte Niederlage.

Kaiserslautern/Unna

, 06.03.2021, 17:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Marco Antwerpen sah gegen Hansa Rostock in der Nachspielzeit die Rote Karte.

Marco Antwerpen sah gegen Hansa Rostock in der Nachspielzeit die Rote Karte. © dpa

Was für eine dramatische Schlussphase: In der Drittliga-Partie zwischen dem FC Hansa Rostock und dem 1. FC Kaiserslautern überschlagen sich am Samstagnachmittag die Ereignisse.

Der FCK um den Unnaer Trainer Marco Antwerpen führt zur Pause mit 1:0 durch ein Tor von Kevin Kraus (25.), doch am Ende jubeln doch noch die Gastgeber. Der Coach der Roten Teufel erlebt das Ende der Partie zudem nicht mehr von der Seitenlinie aus.

1. FC Kaiserslautern hätte höher führen müssen

Was ist passiert? Nach der 1:0-Führung der Gäste drückt der FCK auf das 2:0, scheitert jedoch am Pfosten und mehrfach an Hansa-Keeper Markus Kolke. Kurz nach dem Wiederanpfiff meldet sich Hansa zurück und kommt durch Nik Omladic zum 1:1-Ausgleich (47.).

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Der FCK macht weiter das Spiel, aber belohnt sich nicht. In der Nachspielzeit geht es dann heiß her. In der fünften Minute der Nachspielzeit fordern die Roten Teufel einen Elfmeter, nachdem Anil Gözütök im Sechzehner vermeintlich gefoult wurde. Fifa-Schiedsrichter Manuel Gräfe lässt jedoch weiter spielen, Marco Antwerpen kann es nicht fassen. Er regt sich so sehr über die Entscheidung des Referees auf, dass Gräfe ihm die Rote Karte zeigt.

Hansa trifft in letzter Sekunde zum glücklichen Siegtreffer

Doch damit ist immer noch nicht Schluss im Ostseestadion. Die Gastgeber bekommen in der Folge noch einen Freistoß zugesprochen, Damian Roßbach köpft den Ball in die lange Ecke zum glücklichen Sieg für Hansa (90.+6). Jubelszenen bei den Gastgebern, der FCK lässt die Köpfe hängen.

Die Bilanz des Neu-Trainers bei den Roten Teufeln liest sich inzwischen so: ein Sieg, zwei Unentschieden, zwei Niederlagen. Kaiserslautern steht damit weiterhin nur einem Punkt über dem rettenden Ufer - so wie auch bei Antwerpens Amtsantritt Anfang Februar.

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