Marien-Hospital: Ärzte verdienen jetzt besser

WITTEN 80 Ärzte aus dem Wittener Marien-Hospital können sich freuen. Ihr Arbeitgeber, die St.-Vinzenz-Gruppe Ruhr, hat sich entschieden, das Gehalt der Mediziner ab Januar den Tarifen des Marburger Bundes anzupassen. Für so manchen Arzt bedeutet das eine Erhöhung der Bezüge um 20 Prozent.

von Von Susanne Linka

, 22.01.2009, 14:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
In der gynäkologischen Abteilung von Prof. Dr. Wolfgang Hatzmann (2.v.l.) sind die Ärzte zufrieden mit der Tarifanpassung.

In der gynäkologischen Abteilung von Prof. Dr. Wolfgang Hatzmann (2.v.l.) sind die Ärzte zufrieden mit der Tarifanpassung.

In der gesamten St.-Vinzenz-Gruppe profitierten 220 Mediziner von der Regelung. Allerdings weiß Petra Gustke, Personalleiterin für die Herner Krankenhäuser der Gruppe, dass so mancher Arzt nach der neuen Tarif-Anpassungregelung eigentlich weniger verdienen würde als vorher: „Das betrifft vor allem diejenigen, die verheiratet sind und Kinder haben. Denen nehmen wir allerdings nichts vom Gehalt weg.“

Insgesamt bedeutet die Entscheidung Mehrkosten für die Gruppe von einer Million Euro. Prof. Dr. Wolfgang Hatzmann, Chefarzt der gynäkolgisch-geburtshilflichen Klinik am Marien-Hospital weiß, dass die Mediziner mit der Neuregelung zufrieden sind: „Sie fühlen sich durch diese leistungsgerechtere Vergütung angemessen bezahlt.“ Chefärzte wie er sind allerdings von der Regelung ausgenommen.