Mark 51-7: Hohlräume unter Opel-Werk verfüllt

Rückbau geht voran

Der Wandel auf der Fläche des ehemaligen Opel-Werks 1 geht weiter. Wie die Bochum Perspektive 2022 jetzt mitteilte, komme sie „sehr gut bei der Aufbereitung einer der größten Industriebrachen Deutschlands voran“ - nach einigen Verzögerungen.

BOCHUM

, 21.07.2016, 17:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mark 51-7: Hohlräume unter Opel-Werk verfüllt

Der Abriss des Opel-Werkes I in Laer geht weiter.

Die Altlasten-Sanierung und der Abbruch der alten Werkshallen laufen „auf Hochtouren“, obwohl ein Rechtsstreit um die Vergabe eines Auftrages eine mehrmonatige Verzögerung der Arbeiten mit sich gebracht hatte, die eigentlich im vergangenen Herbst starten sollten.

Eine erste Etappe auf dem Weg zur Neustrukturierung von Mark 51-7 – so der offizielle Name der Fläche – ist nun geschafft: Die bergbaulichen Erkundungs- und Sicherungsarbeiten auf dem ersten Bauabschnitt sind erfolgreich beendet. 240 Hektar groß ist das entsprechende Areal, vor einem Jahr starteten hier die Erkundungsarbeiten. Die ausführenden Firmen sollten sich auf die Suche nach Hohlräumen machen. Und die haben sie auch gefunden. 1426 Bohrungen mit 31 200 Bohrmetern Tiefe und 1500 Tonnen in die Erde gefüllten Baustoff später ist nun alles für die nächsten Schritte in Laer vorbereitet.

Erster Bauabschnitt kann übergeben werden

„Damit ist die Tragfähigkeit des Untergrundes wieder hergestellt“, heißt es in der Mitteilung. Die Fläche des ersten Bauabschnittes könne jetzt an die folgenden Gewerke übergeben werden, um nach dem Abbruch der Werkhallen beispielsweise die Terrassierung des Geländes vorzunehmen und das Gelände mit Straßen und Versorgungsleitungen zu erschließen.

Die Bochum Perspektive 2022 und die Post-Tochter DHL hatten im vergangenen Januar bekannt gegeben, dass der Logistikriese 14 Hektar Fläche des ersten Bauabschnittes auf Mark 51-7 erwirbt, um dort ein Paketzentrum zu bauen und mindestens 600 Arbeitsplätze zu schaffen.

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