Martinisonntag ist klein, aber fein

Hombrucher Tradition

Die zuständige Veranstaltungsagentur war anderweitig beschäftigt, also musste das Stadtbezirksmarketing in Hombruch selbst einen Martinimarkt auf die Beine stellen. „Wir haben alle Register gezogen, um unseren Besuchern ein ebenso schönes Martinsfest wie in den letzten Jahren zu bieten“, erklärt Bezirksbürgermeister Hans Semmler.

HOMBRUCH

von Von Marc Wernicke

, 08.11.2015 / Lesedauer: 2 min
Martinisonntag ist klein, aber fein

Die Ballonkünstlerin Uta Wedemeyer bastelte bunte Figuren für die Kleinen.

In Zusammenarbeit mit dem Schausteller Leo Fichna holten die Organisatoren ein Kinderkarussell und einige Verkaufsstände auf den Marktplatz. Dort fanden sich im Laufe des Nachmittags dann trotz Konkurrenzveranstaltungen in der Innenstadt zahlreiche Besucher ein.

Korbflechter aus Eichlinghofen

Begleitet wurde das kleine Fest von einem bunten Programm: Der Korbflechter Wilhelm Burg aus Eichlinghofen gab einen Einblick in sein traditionelles Handwerk und die Baroper Ballonkünstlerin Uta Wedemeyer begeisterte die kleinen Besucher mit selbst gebastelten Figuren und Tier-Armbändern aus Luftballons.

Als Besonderheit in diesem Jahr stellte der Lions Club Wetter-Ruhr fünfzehn detailreiche Kunststoff-Skulpturen des Industriepioniers Friedrich Harkort aus. Der Konzeptkünstler Prof. Ottmar Hörl hatte diese für eine Benefizaktion des Clubs entwickelt. Zeitgleich hielt der Bergbauhistoriker Thilo Cramm einen Vortrag über den historischen „Vater des Ruhrgebiets“.

850 Brezeln

Um 18 Uhr erfolgte schließlich der Höhepunkt der Veranstaltung: Ariane Kallenbach vom Reitverein Dortmund-Süd führte hoch zu Ross den Martinsumzug an, bei dem auch in diesem Jahr zahlreiche Kinder das Hombrucher Zentrum mit ihren Laternen erleuchteten. Bezirksbürgermeister Hans Semmler und Hans-Jürgen Grotjahn vom Stadtbezirksmarketing verlasen die Martinslegende und verteilten zum Abschluss 850 Brezeln aus den Werkstätten Gottessegen an Groß und Klein.