Dänen und Niederländer sind Vorreiter bei Bibliotheken

rnFörderprogramm für Bibliotheken

Mehr als fünf Millionen Euro gibt die Kulturstiftung des Bundes bis 2022 aus, um kreative Formate und unkonventionelle Ideen in Stadtbibliotheken zu fördern.

NRW

, 15.05.2019 / Lesedauer: 2 min

Mit ihrem Programm „hochdrei – Stadtbibliotheken verändern“ will die Kulturstiftung des Bundes die Stadtbibliotheken in ihrer Rolle als kooperationsfreudige und teilhabeorientierte Kulturorte stärken, wie es heißt. Insgesamt sieben Projekte aus NRW hatten sich in einer ersten Runde um Fördergelder beworben, wie die Kulturstiftung des Bundes auf Anfrage mitteilt. Zur Förderung empfohlen wurde allerdings nur ein Projekt aus Nordrhein-Westfalen. Das vorgelegte Konzept der Stadtbücherei Warendorf, ein Bürgerhaus zu bauen, in dem die Stadtbibliothek als Ort politischer Teilhabe genutzt werden soll. Die Bürger sollen an Konzepten mitarbeiten, wie die Bibliothek sich verändern könnte.

Desweiteren hat die Kulturstiftung das Modul der „Tandem-Tour“ entwickelt, bei dem Bibliotheksleitungen gemeinsam mit Kulturverantwortlichen aus der Stadtverwaltung eine Studienreise zu innovativen Büchereien in Dänemark und den Niederlanden unternehmen konnten. Die Resonanz sei sehr positiv gewesen. „Es sind mehr Bewerbungen eingegangen, als Plätze zur Verfügung standen“, teilt Friederike Tappe-Hornbostel von der Kulturstiftung mit. An den Exkursionen nahm auch jeweils ein „Tandem“ aus Werne und Borken teil.